Aus Minsk berichtet Benjamin Bidder
Lukaschenko drängt auf günstigere Lieferbedingungen und Unterstützung Moskaus bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr, zu denen er noch einmal antreten will.
Russische Experten halten auch für möglich, dass Lukaschenko versucht, sein Wohlverhalten zu versilbern. So könne er seine Blockadepolitik in der Frage der gemeinsamen Zollunion mit Russland und Kasachstan beenden - und damit einem Lieblingsprojekt des Kreml doch noch zum Durchbruch verhelfen, im Gegenzug für vergünstigte Rohstofflieferungen etwa.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Fassung des Artikels hieß es, Weißrussland habe von Januar bis Mai 150 Dollar für den Kubikmeter Gas gezahlt. Korrekt muss es heißen: Weißrussland hat 150 Dollar für 1000 Kubikmeter Gas gezahlt. Wir haben den Fehler korrigiert und bitten ihn zu entschuldigen.
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