Schweizer Kette Mövenpick-Hotels gehen an französischen Accor-Konzern

Der französische Konzern AccorHotels kauft die Schweizer Hotelkette Mövenpick. Für diese arbeiten rund 16.000 Menschen.

Mövenpick-Hotel in Hamburg
DPA

Mövenpick-Hotel in Hamburg


Die weltweit 84 Hotels von Mövenpick gehören künftig zur französischen Accor-Gruppe. Der Kaufpreis beträgt rund 482 Millionen Euro, wie beide Unternehmen mitteilten. Der Kauf muss demnach noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden und soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 abgeschlossen werden.

Die anderen Mövenpick-Sparten Fine Foods, Mövenpick Wein und Marché International sind von dem Kauf nicht betroffen.

Insgesamt beschäftigt Mövenpick Hotels & Resorts etwa 16.000 Mitarbeiter in 27 Ländern, vor allem in Europa und im Nahen Osten. Bis 2021 will Mövenpick nach Angaben von Accor noch 42 weitere Hotels mit insgesamt 11.000 Zimmern eröffnen, vor allem im Nahen Osten, in Afrika und im Asien-Pazifik-Raum.

Mövenpick erhalte einen Zugang zum Kundenbindungsprogramm von Accor und profitiere von neuen Vertriebskanälen, hieß es. AccorHotels betreibt unter Marken wie Sofitel, Novotel, Mercure und Ibis mehr als 4300 Hotels in hundert Ländern. Anfang April hatte Accor bereits eine 50-Prozent-Beteiligung an der südafrikanischen Mantis-Gruppe bekannt gegeben, die Luxushotels vor allem in Afrika betreibt.

"Durch den Kauf von Mövenpick bauen wir unsere Marktführung in Europa weiter aus und beschleunigen unsere Entwicklung in Wachstumsmärkten, insbesondere im Nahen Osten, in Afrika und im Asien-Pazifik-Raum", sagte Accor-Chef Sébastien Bazin.

mmq/AFP/dpa



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