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Monte dei Paschi: Älteste Bank der Welt schockt Anleger mit Riesenverlust

Mehr als drei Milliarden Euro hat die Monte-Paschi-Bank im vergangenen Jahr verloren - weit mehr als befürchtet. Die Aktie der ältesten Bank der Welt verkommt zum Penny Stock: Sie war zwischenzeitlich nur noch 0,16 Euro wert.

Frankfurt am Main - Ein unerwartet hoher Milliardenverlust hat die Anleger der italienischen Bank Monte dei Paschi verprellt. Die Aktien rutschten am Dienstag in der Spitze um knapp 13 Prozent ab und wurden zeitweise vom Handel ausgesetzt. Papiere der Bank waren zwischenzeitlich nur noch 0,16 Euro wert.

Die älteste Bank der Welt wies am Donnerstagabend für 2012 einen Fehlbetrag von 3,17 Milliarden Euro aus. Einem Händler zufolge waren die Ergebnisse für 2012 deutlich schlechter als die Prognosen.

Monte dei Paschi hatte zuletzt Schlagzeilen durch Verluste in Höhe von rund 700 Millionen Euro mit Derivategeschäften gemacht. Seit Jahresanfang haben die Titel des Instituts rund 30 Prozent an Wert verloren.

ssu/Reuters

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insgesamt 10 Beiträge
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1. Das ist doch die Bank,
elwu 02.04.2013
der ein gewisser Herr Draghi in seiner damaligen Funktion als Oberaufseher der italienischen Banken sehr lange Leine gelassen hat.
2. Monte Paschi
rolandjulius 02.04.2013
Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.. oder ihm ein Bankster über den Weg läuft.
3. Die nächste Bad-Bank in Sicht
Ylex 02.04.2013
Und wieder Derivate, diese Pest. Monte Paschi ist nicht nur die älteste Bank der Welt, sondern auch eine der größten Italiens – Monte Paschi hat nach dem Jahr 2000 sogar noch mehrere italienische Regionalbanken zugekauft, es ist ein Riesen-Institut mit zehntausenden von Mitarbeitern... wenn die nicht systemrelevant ist, welche dann? Mich erinnert das fatal an die Commerzbank, also alles fertigmachen zur Rettung: Es muss wieder mal gerettet werden, auslagern, eine neue Bad-Bank zaubern, dann in den überlebensfähigen Teil ein paar Milliarden reinpumpen, Draghi wird‘s schon richten – bei Angela braucht er ja nicht mehr nachzufragen, und eine italienische Regierung gibt es momentan nicht, das erleichtert die Sache zusätzlich. Als Fazit bleibt nur die inzwischen rhetorische Frage, wann der ganze internationale Finanzbanditen-Laden endgültig zusammenbricht.
4. Derivate gehören Verboten
Sherlock70 02.04.2013
Mehr gibt es eigentlich nicht zu lernen aus den vergangenen Jahren.
5. Tja
Stelzi 02.04.2013
Alter schützt vor Torheit nicht.
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