Los Angeles - Die Los Angeles Lakers sind auf dem besten Weg, sich in dieser NBA-Saison kräftig zu blamieren: Die Basketballer könnten trotz der Verpflichtung der Superstars Dwight Howard und Steve Nash die Playoffs verpassen. Derzeit stehen sie auf Platz zwölf der Western Conference, nur die ersten acht Teams qualifizieren sich für die Meisterschaftsrunde.
Finanziell läuft es für die Eigentümer des Teams hingegen hervorragend: Die Lakers werfen pro Jahr einen Profit von knapp 50 Millionen Dollar ab. Noch beeindruckender ist der Wert der Franchise: Dieser hat erstmals die Marke von einer Milliarde Dollar durchbrochen, berichtet das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes". Noch wertvoller sind nur die New York Knicks mit 1,1 Milliarden Dollar. Die Mannschaft um Carmelo Anthony hat ihren Wert gegenüber 2011 um 41 Prozent gesteigert.
Die Dallas Mavericks mit dem deutschen Superstar Dirk Nowitzki werden auf Platz fünf geführt - mit einem Wert von 685 Millionen. Im Durchschnitt ist ein NBA-Team für rund 500 Millionen Dollar zu haben - das ist eine Wertsteigerung von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Hintergrund des Booms sind vor allem neue TV-Verträge, modernisierte Arenen sowie der neue Tarifvertrag für die Spieler. Er garantiert den Akteuren nur noch 50 und nicht mehr 57 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen. Die Spieler bekommen dennoch sehr hohe Summen. Das Minimumgehalt beträgt in der NBA knapp 500.000 Dollar pro Jahr, die Top-Spieler bekommen zweistellige Millionenbeträge.
cte/dpa
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Unternehmen & Märkte | RSS |
| alles zum Thema NBA | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH