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Kaffeehersteller: Nespresso lässt Klage wegen nachgemachter Kapseln fallen

Maschine von Ethical Coffee Company (EEC): Hersteller begrüßt Entscheidung Zur Großansicht
REUTERS

Maschine von Ethical Coffee Company (EEC): Hersteller begrüßt Entscheidung

Konkurrenten des Kaffeeherstellers Nespresso können aufatmen: Nestlé gibt seinen Kampf gegen die Nachahmer auf. Zwei Gerichte hatten zuvor geurteilt, dass die Kapseln das Patent des Marktführers nicht verletzen.

Hamburg - Nespresso, Tochter des weltgrößten Lebensmittelkonzerns Nestlé, gibt sich im Streit um nachgemachte Kaffeekapseln geschlagen: Nespresso habe beschlossen, seine Patentklage gegen den Schweizer Hersteller Ethical Coffee Company (ECC) zurückzuziehen, erklärte das Unternehmen am Dienstag. Damit reagiere der Konzern auf die bisherigen Entscheidungen des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Nespresso teile zwar nicht den Standpunkt des Gerichts, es sei aber im Interesse des Unternehmens, die Sache zu beenden.

Das OLG Düsseldorf hatte im Februar 2013 in zwei Eilentscheidungen die Forderung von Nespresso zurückgewiesen, die von zwei Konkurrenten hergestellten No-Name-Kapseln dürften nur mit dem Hinweis "Nicht geeignet für Nespresso-Maschinen" vertrieben werden. Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf, wonach beide Fremdhersteller das Patent der Nespresso-Patentabteilung Nestec nicht verletzten.

Einer der betroffenen Fremdhersteller ist das Schweizer Unternehmen ECC, das die jüngste Entscheidung von Nespresso am Dienstag begrüßte. Das Ende des Prozesses sei "ein wichtiger Sieg für die Hersteller von Nespresso-kompatiblen Kapseln", erklärte das Unternehmen. ECC vertreibt die Kapseln bereits in Deutschland, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Die Kapseln sind im Gegensatz zum Original von Nespresso aus Bioplastik und sollen kompostierbar sein.

cte/AFP

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insgesamt 67 Beiträge
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1. Mülltrennung als Universalbeichte.....
zensorsliebling 07.01.2014
Ich frage mich wirklich, was >30 Jahre Umwelterziehung in Deutschland gebracht haben. Millionen Deutsche haben offensichtlich vergessen, dass Müllvermeidung mit weitem Abstand vor Mülltrennung und Wiederverwertung kommt. Wie sonst kommt es, dass in Massen diese schweineteuren Kaffeepatronen gekauft werden, die am Ende auch nur braunes Wasser produzieren. Investierte man die gleiche Summe Geld in anständige Bohnen (40€/Kg bei Nespresso!) und eine Kaffeemühle, bekäme man deutlich besseren Brühkaffee als dieses "Nespresso-Urin", bei sensationell besserer Umweltbilanz.
2. Einen schönen Gruss an Nespresso!
thomas.mann1 07.01.2014
Zu spät, meine Freunde. Ich habe diese Maschine bereits entsorgt/verkauft! Als Kunde lasse ich mich nicht so gängeln!
3. Wie trostlos & langweilig...
perlentaucher2345 07.01.2014
Zitat von sysopREUTERSKonkurrenten des Kaffeeherstellers Nespresso können aufatmen: Nestlé gibt seinen Kampf gegen die Nachahmer auf. Zwei Gerichte hatten zuvor geurteilt, dass die Kapseln das Patent des Marktführers nicht verletzen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/nespresso-laesst-klage-wegen-nachgemachter-kapseln-fallen-a-942325.html
...wäre doch das Leben, wenn nicht PR-Abteilungen das letzte Wort hätten: »Nespresso teile zwar nicht den Standpunkt des Gerichts, es sei aber im Interesse des Unternehmens, die Sache zu beenden.« Bislang war ich immer davon ausgegangen, dass gerichtliche Entscheidungen - als bedeutende Errungenschaft des Zivilationsprozesses - für die Beteiligten bindend seien. Worin sähe denn die Fa. N. noch die Alternative - vllt. 'ne Privatarmee in Marsch setzen? :-> Wenngleich letztere Frage nicht ganz ernstgemeint ist, kommt die ernsthafte Frage jetzt hinterher: Könnte sich das vorliegende Szenario ganz anders entwickeln, gäbe es die im geplanten, angeblich auf »Freihandel« ausgerichteten TTIP-Abkommen vorgesehenen, an staatlichen Institutionen vorbei agierenden 'Schiedsgerichte'? Könnte sich die Fa. N. in diesem Fall via Klage gg. das hoheitliche Handeln der dt. Justiz ggf. die entgangenen Profite vom Steuerzahler überweisen lassen?
4.
sample-d 07.01.2014
Ach Nestlé... ihr solltet mal bisschen den Markt beobachten, bevor ihr so ein System rausbringt - Canon macht es bei seinen Druckerpatronen doch vor. Da müssen Chips in die Kapseln ! - und die Maschine muss sich sperren wenn man ungechipte Kapseln verwendet !! Nur so kann sichergestellt werden, dass von einer Original Nespresso - Maschine nur Original Nespresso-Qualität produziert wird !
5. Die nächste Generation dann mit Chip in der Kapsel!
wdiwdi 07.01.2014
Von Druckerherstellern lernen heißt Siegen lernen!
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