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Neue Strategie E.on drängt nach Brasilien

E.on-Chef Teyssen: Expansion ins AuslandZur Großansicht
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E.on-Chef Teyssen: Expansion ins Ausland

In Deutschland brechen durch den Atomausstieg die Gewinne weg, jetzt versucht Deutschlands größter Energiekonzern sein Glück im Ausland: E.on will künftig große Mengen Strom in Brasilien und Chile produzieren - und könnte sich bald noch in anderen Schwellenländern engagieren.

Düsseldorf - Der Chef spricht schon mal von einem "Meilenstein" - dabei ist E.ons neue Strategie ein Wagnis. Deutschlands größter Energiekonzern will künftig in Brasilien wachsen. Mit dem Aufbau eines Gemeinschaftsunternehmens im fünftgrößten Land der Erde soll das schwächelnde Geschäft in Deutschland ausgeglichen werden.

Gemeinsam mit dem inländischen Versorger MPX werde E.on ein Joint Venture gründen, gab der Konzern bekannt. Es gehe um Projekte zur Stromerzeugung in Brasilien und Chile mit einer Gesamtkapazität von 20.000 Megawatt. E.on werde sich zudem mit zehn Prozent an MPX beteiligen und rund 350 Millionen Euro investieren. Durch das Joint Venture werde man schlagartig zu einem der wichtigsten Player in Brasilien.

Die Expansionsstrategie verfolgt das Unternehmen schon länger. Vor gut einem Jahr - einige Monate vor der Reaktorkatastrophe in Fukushima und der anschließenden Atomwende in Deutschland - hatte der Vorstandschef angekündigt, in Märkte außerhalb Europas einzusteigen.

Die MPX Energia ist aktiv in der Stromerzeugung, dem Betrieb von Kohleminen und der Förderung von Erdgas in Südamerika. Ihr Eigentümer, Eike Batista, ist einer der reichsten Männern der Welt. Er sprach von einer "bedeutsamen strategischen und in hohem Maße wertschöpfenden Partnerschaft".

E.on-Chef Johannes Teyssen deutete an, dass E.on sich noch in anderen Schwellenländern engagieren könnte. Welche, sagte er nicht. Genannt wurden in der Vergangenheit immer wieder Indien und die Türkei.

In Brasilien treibt das Wirtschaftswachstum die Nachfrage nach Energie. Mehr als 70 Prozent des Stroms werden nach Angaben der Deutschen Energieagentur aus Wasserkraft erzeugt. Auch der Markt für Windenergie wächst kräftig.

ssu/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
Gerdtrader50 11.01.2012
Das schadet den Politikern gar nichts. Über Jahrzehnte haben sie die Stromgiganten, 4 Stück an der Zahl, die Bevölkerung hemmungslos ausbeuten lassen, die Deutschen mussten mindestens das Doppelte zahlen für Strom wie [...]
Zitat von sysopIn Deutschland brechen durch den Atomausstieg die Gewinne weg, jetzt versucht Deutschlands größter Energiekonzern sein Glück im Ausland: E.on will künftig große Mengen Strom in Brasilien und Chile produzieren - und könnte sich bald noch in anderen Schwellenländern engagieren. Neue Strategie: E.on drängt nach Brasilien - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,808594,00.html)
Das schadet den Politikern gar nichts. Über Jahrzehnte haben sie die Stromgiganten, 4 Stück an der Zahl, die Bevölkerung hemmungslos ausbeuten lassen, die Deutschen mussten mindestens das Doppelte zahlen für Strom wie Franzosen, andere haben vermutlich noch weniger bezahlt. Dafür haben diese Giganten dann, solange sie noch für die Fernnetze zuständig waren, dieselben über Jahrzehnte verrotten lassen, sodass nun die Netzagentur unter Bezahlung der Endverbraucher, so wie immer, nach der jahrzehntelangen Abzockerei wieder die Rechnung zahlen dürfen für die Windrädchen- und Fotovoltaik-Spinnereien der Politik. Gott sei Dank haben sich die Politiker diesmal auch ins eigene Fleisch geschnitten, weil die Drücker-Abgehalterter-Politiker-300.000 Euro per anno Pöstchen von der Stromindustrie, die gibts jetzt nicht mehr. German-Land, Abzocker-Land
Mariobras. 12.01.2012
Ob E.on mit diesem Investment gluecklich wird ist zu bezweifeln. Eike ist mit dem Verkauf von Beteiligungen an "Luftschloessern" zum Milliardaer geworden (nur blauaeugige Auslaender fallen noch daraf herein)
Zitat von sysopIn Deutschland brechen durch den Atomausstieg die Gewinne weg, jetzt versucht Deutschlands größter Energiekonzern sein Glück im Ausland: E.on will künftig große Mengen Strom in Brasilien und Chile produzieren - und könnte sich bald noch in anderen Schwellenländern engagieren. Neue Strategie: E.on drängt nach Brasilien - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,808594,00.html)
Ob E.on mit diesem Investment gluecklich wird ist zu bezweifeln. Eike ist mit dem Verkauf von Beteiligungen an "Luftschloessern" zum Milliardaer geworden (nur blauaeugige Auslaender fallen noch daraf herein)
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E.on ist eines der weltweit größten Energieunternehmen. Der Konzern hat gut 88.000 Mitarbeiter, erwirtschaftet einen Umsatz von gut 80 Milliarden Euro und hat rund 30 Millionen Kunden in mehr als 30 Ländern.






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