Google in New York 2,4 Milliarden Dollar für eine Kultimmobilie

Es ist eines der teuersten Immobiliengeschäfte, das je in New York abgeschlossen wurde: Google hat in Manhattan einen Milliardendeal perfekt gemacht.

Weg über die New Yorker High Line zum Chelsea Market in Manhattan
imago/ UIG

Weg über die New Yorker High Line zum Chelsea Market in Manhattan


Google hat einen Höchstpreis für ein Gebäude in New York gezahlt: Der kalifornische Tech-Gigant kauft für 2,4 Milliarden Dollar (rund zwei Milliarden Euro) das Kultobjekt Chelsea Market vom deutsch-amerikanischen Investor Jamestown.

Die in Atlanta und Köln ansässige Immobiliengesellschaft teilte am Dienstag mit, dass die Transaktion abgeschlossen worden sei. Bereits im Februar hatten die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und der US-Branchendienst "The Real Deal" über den Kauf berichtet.

Die Immobilie ist für ihre Markthalle bekannt, die als Touristenmagnet nahe dem angesagten Meatpacking District monatlich rund 500.000 Besucher anzieht. Zudem wechseln jede Menge Büroflächen den Besitzer, von denen Google bereits einen großen Teil belegt.

"The Real Deal" zufolge handelt es sich um den zweitteuersten Kaufpreis für ein einzelnes Gebäude, der je in New York erzielt wurde.

Die ehemalige Keksfabrik erstreckt sich im Trendviertel Chelsea an der Westseite Manhattans über einen gesamten Straßenblock zwischen neunter und zehnter Avenue. Direkt gegenüber hat Google seine New Yorker Firmenzentrale. Das Gebäude war bereits 2010 für 1,77 Milliarden Dollar von Jamestown gekauft worden.

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wal/dpa



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deichgraffe 21.03.2018
1. Gerfährliche Entwicklung
Das meiste Geld wird in den Metropolen erwirtschaftet. Dort, wo das Prinzip der städtischen Verdichtung am besten funktioniert, ist die Arbeitsrate am höchsten. Hier kann man auch ausprobieren, wie eine Verdichtung optimiert wird. Dazu gehört die Digitalisierung urbaner Lebensräume. Was dem Bewohner als Verbesserung der Lebensqualität verkauft wird, ist nichts anderes, als die Optimierung moderner Wohnfabriken. Ein ähliches Projekt wurde von Google in Toronto begonnen. Weitere werden folgen. In der Zukunft werden Tech-Konzerne ganze Städte mittels dieser Technologie steuern. In diesen Metropolen leben dann stets gesunde, gut gelaunte und gut qualifizierte Menschen, deren Eigenschaften vollkommen digital erfasst sind. Und zunehmend werden diese Menschen von Computern umgeben sein, die mittels synthetischer Intiligenz immer wissen, was "gut" ist für diese Menschen. Wer da nicht reinpasst, muss dann in einem der sozial verlodderten Vororte leben. Den richtig reichen und mächtigen Menschen zeichnet dann aus, dass sie in ihren Entscheidungen frei sind. Der urbane Malocher hingegen glaubt es nur. Auch wenn er schon 20 jahre alt ist, irgendwie muss ich bei diesem Thema an den Film "Matrix" denken.
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