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Minus sechs Prozent: Kursrutsch an asiatischen Börsen

Börse in Tokio: Minus 20 Prozent in drei Wochen Zur Großansicht
DPA

Börse in Tokio: Minus 20 Prozent in drei Wochen

Der Nikkei verliert sechs Prozent, auch in China rutschen die Kurse ins Minus. Die Spekulationen über ein Ende der lockeren US-Geldpolitik verunsichern die Anleger in Asien. Auch der Dax dürfte zum Handelsbeginn schwächeln.

Tokio - Die Spekulationen über ein Abebben der lockeren Geldpolitik in den USA haben einen erneuten Kursrutsch an der Börse in Tokio ausgelöst. Der Leitindex Nikkei Chart zeigen der 225 führenden Werte brach um 6,3 Prozent auf 12.445 Punkte ein. Er erreichte damit den tiefsten Stand seit mehr als zwei Monaten. Seit seinem Fünfeinhalbjahreshoch vom 23. Mai hat der Nikkei damit rund 20 Prozent verloren. Der Shanghai Composite in China verlor rund drei Prozent.

Die Unsicherheit über den weiteren Kurs der US-Notenbank treibe die Anleger immer weiter in die Defensive, sagten Händler. Verstärkt wurde der Abwärtstrend dadurch, dass die Spekulationen auch den Dollar Chart zeigen unter Druck setzten und im Gegenzug der Yen Chart zeigen an Wert zulegte. Dies machte vor allem den japanischen Exportwerten zu schaffen.

Sollte der Yen-Anstieg anhalten, dürfte dies die Gewinne der Unternehmen schmälern und die Hoffnung auf einen Aufschwung am Aktienmarkt dämpfen, sagte Analyst Hiroyuki Fukunaga von Investrust. Ein starker Yen verteuert die Produkte japanischer Unternehmen im Ausland. Zu den größten Verlierern gehörten die Autohersteller. So büßten die Papiere von Suzuki 6,3 Prozent ein. Die Titel von Toyota verloren 4,1 Prozent. Der Kurs des Elektronikriesen Panasonic gab 3,6 Prozent nach.

Auch der Dax Chart zeigen dürfte am Donnerstag mit Verlusten starten. Am Mittwoch hatte er mit einem Minus von einem Prozent bei 8143 Zählern geschlossen. Neue Hinweise auf den weiteren Kurs der US-Notenbank Fed erhoffen sich die Anleger im Tagesverlauf von den anstehenden Konjunkturdaten. Am Nachmittag werden die Einzelhandelsumsätze und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erwartet. Die Fed macht ihre Geldpolitik vor allem von der Entwicklung des Arbeitsmarkts abhängig.

cte/Reuters

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1. ??
stopfiatmoney 13.06.2013
Wo bleibt die Forderung nach Bankenrettung? Wo bleibt die Münchau-Kolumne, die Bankensubventionen fordert, um Arbeitsplätze zu retten. Oder Europa. Verwundert...
2.
meinung2013 13.06.2013
Zitat von stopfiatmoneyWo bleibt die Forderung nach Bankenrettung? Wo bleibt die Münchau-Kolumne, die Bankensubventionen fordert, um Arbeitsplätze zu retten. Oder Europa. Verwundert...
noch nicht alternativlos und systemrelevant. Merkel & Schäuble sind derzeit zu beschäftigt mit Hochwasser und BVG. Wenn dieser Stress mal vorbei sits. Dann...
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