Trumps ehemalige Uno-Botschafterin Nikki Haley soll in Boeing-Verwaltungsrat berufen werden

Nikki Haley war Donald Trumps Botschafterin bei den Vereinten Nationen: Nun will der US-Flugzeugbauer Boeing sie in seinen Verwaltungsrat holen. Der Konzern lobt ihre diplomatischen und geschäftlichen Erfahrungen.

Nikki Haley
AFP

Nikki Haley


Wenige Wochen nach ihrem Ausscheiden als Uno-Botschafterin bei den Vereinten Nationen hat Nikki Haley gute Aussichten auf einen lukrativen Job bei Boeing. Der US-Luft- und Raumfahrtkonzern hat die 47-Jährige als Direktorin für den Verwaltungsrat nominiert. Die Aktionäre sollen bei der Hauptversammlung am 29. April abstimmen, ob Haley in das dem Vorstand übergeordnete Gremium einzieht.

Die Hoffnungsträgerin der Republikaner war bereits als künftige Präsidentschaftskandidatin im Gespräch. Nun verkündete sie, es sei eine Ehre, die Gelegenheit zu erhalten, zu Boeings kontinuierlichem Erfolg als Branchenführer und "großartigem amerikanischen Unternehmen" beitragen zu können. Von 2011 bis 2017 bekleidete Haley als erste Frau das Gouverneursamt des Bundesstaats South Carolina, wo Boeing ein großes Werk betreibt.

Der Konzern werde in hohem Maße von Haleys diplomatischen und geschäftlichen Erfahrungen profitieren, teilte Boeing-Chef Dennis Muilenberg mit. Haley diente US-Präsident Donald Trump zuletzt als Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Dieses Amt hatte sie Ende Dezember nach zwei Jahren abgegeben.

Zumindest finanziell dürfte der Job bei Boeing für sie attraktiver sein. Ihre Vergütung dort wird auf 300.000 US-Dollar geschätzt.

mmq/dpa/Reuters



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