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Nach Talfahrt: Opec-Generalsekretär rechnet mit steigendem Ölpreis

Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri Zur Großansicht
AP/dpa

Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri

Die Ölpreise waren innerhalb der vergangenen zwölf Monate extrem gesunken. Nun erwartet Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri eine Trendumkehr.

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist der Ansicht, dass sich die Ölpreise nach einer rasanten Talfahrt stabilisieren. "Ich erwarte kein hohes, aber ein moderates Niveau", sagte Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri in Wien nach einem Treffen mit EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete. Die Preise stiegen langsam wieder. Dieser Trend bleibe.

Cañete hofft auf eine Möglichkeit, klimaschädliche fossile Brennstoffe zu reduzieren und in erneuerbare Energien zu investieren. Im Hinblick auf eine eventuelle Beschränkung der Öl-Fördermengen sagte der EU-Kommissar, für die Europäische Union sei vor allem ein stabiler Markt wichtig.

Vertreter wichtiger Förderländer - auch außerhalb der Opec - wollen am 17. April im Golfemirat Katar über ein mögliches Einfrieren der Fördermengen sprechen. Zu dem Treffen in der Hauptstadt Doha würden alle 13 Opec-Mitglieder eingeladen, so El-Badri. Er erwarte insgesamt die Teilnahme von 15 oder 16 Ländern. Zuletzt hieß es, dass sich Iran weiterhin nicht an einer Begrenzung der Fördermenge beteiligen wolle. Teheran will nach Ende der westlichen Sanktionen wieder mehr Öl exportieren.

Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der sogenannte Korbpreis am Freitag 36,59 US-Dollar betragen habe. Das waren 23 Cent mehr als am Donnerstag. Als Korbpreis bezeichnet man den Durchschnittspreis für Rohöl aus derzeit 13 wichtigen Sorten.

msc/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Ja, dann warten wir mal
scholl.leo 22.03.2016
ab, wie sich die Lage in 20 Jahren darstellt. Ob es dann die OPEC, VW oder die EU noch gibt. Wer erinnert sich noch an Fax, Telex und die Welt ohne Handy und Internet - es wird auch eine Welt ohne HeizÖl-Verbrenner-Autos geben..
2. Das freut den kleinen Mann
halitd 22.03.2016
obwohl der Sprit nach wie vor nur billig war. Aber wir wissen ja warum. Endlich dürfen wir wieder mehr zahlen für nix. Denn das Krisengewinsel der Banker wird nicht aufhören, weil es Geschäftsmodell geworden ist. Falls es mal keine geben sollte, dann wird schnell eine gemacht. Schneller als mit dem Entwerten Vermögen anderer kann man nicht reich werden.
3. Opec-Generalsekretär rechnet mit steigendem Ölpreis
Peter Pan47 22.03.2016
wenn nicht er,wer denn sonst?
4. Wirtschaftskrieg
ihawk 22.03.2016
Es herrscht Krieg ... nur die Fronten sind höchst unklar. Großverbraucher, u.a. Airlines fahren Milliarden Gewinne ein ... Hersteller Länder laufen geradlinig in eine Schuldenfalle bzw. werden politisch destabilisiert ... alternative Energiequellen rechnen sich nicht mehr und fossile Technologie erlebt einen unverhofften Boom ... all das passiert nicht zufällig sondern ist von der Finanzmafia gesteuert, die sich auf den Zusammenbruch des Weltwährungssystems vorbereitet um beim Neustart optimal positioniert zu sein.
5.
uezegei 22.03.2016
Zitat von scholl.leoab, wie sich die Lage in 20 Jahren darstellt. Ob es dann die OPEC, VW oder die EU noch gibt. Wer erinnert sich noch an Fax, Telex und die Welt ohne Handy und Internet - es wird auch eine Welt ohne HeizÖl-Verbrenner-Autos geben..
Stimmt. Nennt sich Pferdekutsche.
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