Norwegischer Ölkonzern Statoil will größten schwimmenden Windpark Europas bauen

Vor der Ostküste Schottlands soll das Vorhaben realisiert werden: Die norwegische Ölfirma Statoil will den größten schwimmenden Windpark Europas bauen. So sollen auch Standorte in tiefen Gewässern genutzt werden können.

Offshore-Windpark in der Ostsee: Statoil will schwimmende Windkraft-Anlage errichten
DPA

Offshore-Windpark in der Ostsee: Statoil will schwimmende Windkraft-Anlage errichten


Oslo - Der norwegische Ölkonzern Statoil plant ein Mega-Projekt - und will den größten schwimmenden Windpark in Europa errichten. Die Anlage soll 20 bis 30 Kilometer vor der Küste von Peterhead in Aberdeenshire, Schottland, errichtet werden, teilte die britische Firma The Crown Estate mit, die den Windpark betreiben wird.

Sechs Turbinen mit einer Gesamtkapazität von 30 Megawatt soll das Projekt umfassen. Die Technologie ermöglicht die Energiegewinnung an Standorten in tiefen Gewässern, wo die Installation von herkömmlichen Offshore-Anlagen nicht möglich ist.

Statoil gehört zu zwei Dritteln dem norwegischen Staat. Die Gesellschaft ist Produktionsführer des "Johan-Castberg-Projekts". Außerdem daran beteiligt sind mit 30 Prozent der italienische Energiekonzern Eni und mit 20 Prozent die vollständig staatliche norwegische Ölgesellschaft Petoro.

Konzern-Manager Tim Dodson sagte der Nachrichtenagentur Reuters, Statoil investiere in diesem Jahr die Rekordsumme von 3,75 Milliarden Dollar in neue Projekte. Zunächst hatte Statoil nur 3,5 Milliarden Dollar ausgeben wollen.

vks/dpa/Reuters

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insgesamt 1 Beitrag
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tulius-rex 25.11.2013
1. sehr gute Idee
Dann kann man endlich auch im CSU-Mauthofer-Stammtischland schwimmende Windräder bauen. Einfach den Rhein-Main-Donau-Kanal hinunterschieben (auf dem ist ohnehin nix los) und im Altmühlkanal oder der Isar verankern (100facher Höhenabstand zum nächsten Heuschober). Sofern sich eine Bürgerinitiative bildet, weiterschieben, wenn nicht, einfach stehen lassen.
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