Sinkende Lagerbestände US-Ölpreis steigt auf Dreijahreshoch

Heizöl hat sich zuletzt verteuert, nun treibt der überraschend starke Rückgang der US-Lagerbestände die Preise weiter nach oben. Zwischenzeitlich war die Sorte WTI so teuer wie zuletzt 2014.

Ölförderung im US-Bundesstaat Texas
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Ölförderung im US-Bundesstaat Texas


Öl wird weiterhin teurer. Am Mittwochmorgen stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 50 Cent auf 63,46 Dollar. Zeitweise erreichte der Ölpreis bei 63,53 Dollar den höchsten Stand seit Ende 2014.

Der Aufwärtstrend zeigt sich auch beim Preis für Rohöl aus der Nordsee. Ein Barrel der Sorte Brent wurde zuletzt für 69,16 Dollar gehandelt. Das sind 34 Cent mehr als am Vortag. In der vergangenen Nacht hatte der Brentpreis bei 69,29 Dollar zeitweise den höchsten Stand seit Mai 2015 erreicht.

Als Grund für die steigenden Ölpreise gilt die Entwicklung der Ölreserven in den USA. Diese waren zuletzt mehrfach und zum Teil deutlich gefallen. Das kann ein Hinweis für ein geringeres Angebot oder eine steigende Nachfrage sein und stützt in der Regel die Ölpreise.

asc/dpa/Reuters



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