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Angeschlagener Konzern: Mehrere Firmen erwägen Partnerschaft mit Olympus

Lichtblick für Olympus: Der Konzern hat mehrere Angebote für Partnerschaften erhalten. Die Firmen sollen dem Konzern helfen, nach einem gewaltigen Bilanzskandal wieder Fuß zu fassen. Interessiert sind unter anderem, Sony, Fujifilm und der Medizintechniker Terumo.

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Fotostrecke: Die Protagonisten des Olympus-Skandals
Tokio - Kurz vor seinem Amtsantritt kann Hiroyuki Sasa eine gute Nachricht verkünden: Olympus habe Gebote von "mehr als drei" potentiellen Partner erhalten, sagte der designierte Unternehmenschef am Dienstag in Tokio. Damit gibt es Hoffnung, dass der Konzern, der durch einen gigantischen Bilanzskandal stark angeschlagen ist, Unterstützung bekommt.

Interessenten seien unter anderem Sony, Fujifilm und der Medizintechniker Terumo, sagte Sasa. Die anderen Interessenten nannte er nicht. Eine Entscheidung über eine Partnerschaft könnte bereits im kommenden Monat erfolgen.

Sasa soll Olympus laut früheren Angaben aus der Krise führen. Er verantwortet bereits die Marketing-Aktivitäten der Medizinsparte bei Olympus und soll bei der Aktionärsversammlung im April als nächster Präsident vorgeschlagen werden. Der amtierende Chef des japanischen Unternehmens, Shuichi Takayama, will sich bei der für den 20. April anberaumten Aktionärsversammlung zurückziehen.

Takayama ist unter den 18 früheren und aktiven Managern und Bilanzprüfern, die Olympus wegen der Bilanzfälschungen auf Schadensersatz verklagt hat. Das Management von Olympus hatte zugegeben, mit Hilfe aufgeblähter Übernahmedeals über Jahre Verluste verschleiert zu haben. Insgesamt ging es um rund 1,38 Milliarden Euro.

ssu/dpa-AFX

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1. Och Joh!
Dr. Fuzzi 03.04.2012
Die Probleme von Olympus gehen mir doch gerade mal "am Arsch" vorbei. Die haben praktisch keinerlei Relevanz für die verbleibenden optischen Unternehmen in Deutschland oder der EU!
2. Toller Insider
cirkular 03.04.2012
Zitat von Dr. FuzziDie Probleme von Olympus gehen mir doch gerade mal "am Arsch" vorbei. Die haben praktisch keinerlei Relevanz für die verbleibenden optischen Unternehmen in Deutschland oder der EU!
Im Bereich der Endoskopie ist Olympus einer der Marktführer in Europa. Fällt Olympus hier aus, steigen nicht nur die Preise in der Medzintechnik. Die deutsche optische Industrie: Das sind Rüstungskonzerne wie Zeiss und Jenoptik oder Kleinstbetriebe.
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