Interessenten seien unter anderem Sony, Fujifilm und der Medizintechniker Terumo, sagte Sasa. Die anderen Interessenten nannte er nicht. Eine Entscheidung über eine Partnerschaft könnte bereits im kommenden Monat erfolgen.
Sasa soll Olympus laut früheren Angaben aus der Krise führen. Er verantwortet bereits die Marketing-Aktivitäten der Medizinsparte bei Olympus und soll bei der Aktionärsversammlung im April als nächster Präsident vorgeschlagen werden. Der amtierende Chef des japanischen Unternehmens, Shuichi Takayama, will sich bei der für den 20. April anberaumten Aktionärsversammlung zurückziehen.
Takayama ist unter den 18 früheren und aktiven Managern und Bilanzprüfern, die Olympus wegen der Bilanzfälschungen auf Schadensersatz verklagt hat. Das Management von Olympus hatte zugegeben, mit Hilfe aufgeblähter Übernahmedeals über Jahre Verluste verschleiert zu haben. Insgesamt ging es um rund 1,38 Milliarden Euro.
ssu/dpa-AFX
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