Bilanzskandal Olympus zahlt Woodford Millionenabfindung

Michael Woodford machte Bilanztricks bei Olympus öffentlich und brachte einen der größten Skandale der jüngeren Wirtschaftsgeschichte ins Rollen. Der Konzern feuerte den früheren Vorstandsvorsitzenden - und muss ihm nun eine millionenschwere Abfindung zahlen.


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Tokio - Der japanische Kamera- und Medizingerätehersteller Olympus zahlt seinem früheren Vorstandsvorsitzenden Michael Woodford eine Millionenabfindung. Der Brite war im Oktober gefeuert worden, weil er zweifelhafte Buchführungspraktiken bei Olympus öffentlich machte.

Der Konzern teilte am Freitag mit, nach der grundsätzlichen Einigung in der vergangenen Woche habe der Aufsichtsrat zugestimmt, Woodford umgerechnet 12,4 Millionen Euro zu zahlen. Olympus hat eingeräumt, Verluste in Höhe von 1,2 Milliarden Euro kaschiert zu haben. Woodford hatte vor einem britischen Gericht gegen seine Entlassung geklagt.

ssu/dapd

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vantast64 08.06.2012
1. In D. wäre er wohl verknackt worden,
da sind "Whistleblower" unerwünscht. Eine Firma hat hier ein Anrecht auf vertrauliche Mauscheleien.
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