Datendiebstahl Attacken auf Onlinebanking steigen um 19 Prozent

Die Täter spezialisieren sich auf das mTan-Verfahren: Die Attacken auf das Onlinebanking sind 2013 laut Bundeskriminalamt um fast ein Fünftel gestiegen. Besonders bestimmte Smartphones seien Angriffsziele für Kriminelle.

BKA-Präsident Jörg Ziercke in Karlsruhe: Cyberkriminalität nimmt zu
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BKA-Präsident Jörg Ziercke in Karlsruhe: Cyberkriminalität nimmt zu


Karlsruhe - Die Nutzerzahlen im Mobile Banking wachsen rasant - und mit ihnen die Cyberkriminalität. Die betrügerischen Angriffe auf das Onlinebanking mit Hilfe gestohlener Zugangsdaten haben nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) deutlich zugenommen: Die Zahl der Phishing-Attacken auf Bankgeschäfte stieg im vergangenen Jahr um 19,2 Prozent auf rund 4100 Fälle, teilte BKA-Präsident Jörg Ziercke mit.

"Die Täterseite hat sich auf die Einführung des mTAN-Verfahrens eingestellt", sagte Ziercke zum Auftakt eines Forums für Cyber-Sicherheit beim Deutschen Präventionstag in Karlsruhe. Die bisher höchste Zahl von Angriffen aufs Onlinebanking wurde im Jahr 2011 registriert: 6422 Fälle.

Beim mTAN-Verfahren wird eine Transaktionsnummer als Einmalpasswort per SMS an das Mobiltelefon des Bankkunden geschickt. Angriffsziele seien dem BKA zufolge inzwischen vor allem Handys: Besonders Smartphones mit veralteten Versionen des Betriebssystems Android seien gefährdet.

Den Cyberkriminellen dürfte es zupasskommen, dass sich die Nutzung des Handy-Bankings in Deutschland laut einer Studie seit 2012 etwa verdoppelt hat. Gut jeder dritte Verbraucher erledigt demnach seine Bankgeschäfte bereits mit mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets.

bos/dpa

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insgesamt 86 Beiträge
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Seite 1
forscher56 12.05.2014
1. Der Trend geht zum Zweit-Handy
Merkwürdig, dass Herr Ziercke kein Wort darüber verliert: Meine Bank empfiehlt dringend und ausdrücklich, für mTAN-Empfang nicht dasselbe Gerät zu benutzen, mit dem man die Bankaufträge erstellt. Und meine Zweitbank beharrt erfreulicherweise unbeirrt auf dem iTAN-Verfahren.
mischpot 12.05.2014
2. Mit Datendiebstahl
kennt sich Herr Ziercke ja aus.
Kaiserstuhlwinzer 12.05.2014
3. nur Dummkoepfe
verwenden zum online-banking das gleiche Geraet wie zum Empfang der mTan - denn dann ist ja genau der Sinn des mTan-Verahrens (2., unabhaengiger Kanal) ausgehebelt. Wenn Dummheit weh taete...
jujo 12.05.2014
4.
Zitat von sysopDPADie Täter spezialisieren sich auf das mTan-Verfahren: Die Attacken auf das Online-Banking sind 2013 laut Bundeskriminalamt um fast ein Fünftel gestiegen. Besonders bestimmte Smartphones seien Angriffsziele für Kriminelle. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/online-banking-bka-warnt-vor-angriffen-und-diebstahl-der-daten-a-969016.html
Es ist eben nicht "smart" seine Bankgeschäfte von einem Mobilgerät zu machen!
bulettenbert 12.05.2014
5. Android
Android, immer wieder Android!!! 99% der Angriffe gehen auf dieses System. Wer immer noch freiwillig Android nutzt, dem spreche ich ein Mindestmass an Intelligenz einfach mal ab!!! Die Billig Geräte der Riesenkrake Google sind nicht ohnehin so beliebt für Angriffe. Das System steht offen wie ein Scheunentor. Keiner prüft oder korrigiert. DAS muss die vielgelobte Freiheit der Verblendeten Fandroids sein... Ich kann über soviel Ignoranz nur noch den Kopf schütteln!!!
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