Mitfahr-App Opel und Bahn investieren in Flinc

Ungewöhnliches Doppel: Die Deutsche Bahn und Opel beteiligen sich gemeinsam an der Mitfahrzentrale Flinc - beide Unternehmen sind bereits selbst mit Carsharing-Angeboten auf dem Markt vertreten.

Smartphone-App Flinc: Vernetzt Fahrer mit potenziellen Mitreisenden
Flinc

Smartphone-App Flinc: Vernetzt Fahrer mit potenziellen Mitreisenden


Opel-Mutterkonzern General Motors und die Deutsche Bahn investieren in die Internet-Plattform Flinc, die Mitfahrgelegenheiten vermittelt.

Mit der Beteiligung an dem Netzwerk will sich Opel stärker als Mobilitätsdienstleister aufstellen, teilte das Unternehmen mit. Die Bahn verspricht sich für Bus- und Bahnkunden eine bessere Tür-zu-Tür-Verbindung und hofft auf neue Fahrgäste im ländlichen Raum, die bislang ausschließlich mit dem Auto unterwegs sind. Wie hoch die Beteiligung ausfällt, teilten weder Opel noch die Bahn mit.

Über Flinc können Autofahrer ihre geplanten Fahrten anbieten, die App vernetzt dann Fahrer und potenzielle Mitfahrer. Nach eigenen Angaben hat Flinc mehr als 250.000 Nutzer und vermittelt laut Opel derzeit rund 9000 Fahrten im Monat.

Sowohl die Bahn als auch Opel haben schon in der Vergangenheit mit dem Start-up kooperiert: Die Bahn bot Regionalbusse in Teilen Süddeutschlands über die Plattform an, Opel gründete ein Flinc-Netzwerk für seine Mitarbeiter in Rüsselsheim.

Ende Juni startete der Autobauer mit CarUnity ein eigenes Carsharing-Konzept. Private Autobesitzer können darüber deutschlandweit ihre Fahrzeuge verleihen - egal um welche Automarke es sich handelt. Die Bahn hat ihrerseits mit Flinkster bereits seit längerem einen Carsharing-Dienst im Angebot.

kpa/dpa/AFP



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insgesamt 21 Beiträge
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Mr Bounz 13.07.2015
1.
Sehr Gut, das ist wirkliche Sharing Economy. Wenn ich es nicht nutze kann es jemand anderes tun!
UDabbeljuhE 13.07.2015
2. Bahn? Da ist doch Pofalla
Schon gestorben für mich. Nur so lernt die CDU das sie sich nicht alles erlauben kann.......wenn es jeder so machen würde.
bartsuisse 13.07.2015
3. wie wärs wenn die Deutsche Bahn
in Infrastruktur und Rollmaterial investierte? Ein zerstückeltes langsanes Hochgeschwindigkeitsnetz mit schkechtem Service und hohen Preisen. Eine tiefe Anschlusspünktlichkeit und eine katastrophale Auslastung. Das zehn nal grössere Deutschkand befördert gerade mal viermal mehr Passagiere als die SBB und nur wenig mehr als die FS. Aber jetzg muss in eine App investiert werden. Elektrifiziert doch endlich Lindau-München und mit eigenem Geld und den NEAT Anschluss. Vertragliche Vereinbarungen die nicht erfüllt werden. Peinlichst
getmobility.de 13.07.2015
4. Nur bei Opel 9.000 Fahrten...
Deutschlandweit dürfte flinc mehr als 9.000 Fahrten im Monat vermitteln. Die Zahl bezieht sich wohl nur auf die Fahrten, die über die von flinc und Opel betriebene Mitfahrplattform für Opel Angestellte in Rüsselsheim betrieben wird. Bei 250.000 Nutzern wären 9.000 Fahrten im Monat ziemlich wenig. http://getmobility.de/20150713-flinc-opel-deutsche-bahn/
EricS 13.07.2015
5. ... noch vergessen, Landsmann bartsuisse:
Zitat von bartsuissein Infrastruktur und Rollmaterial investierte? Ein zerstückeltes langsanes Hochgeschwindigkeitsnetz mit schkechtem Service und hohen Preisen. Eine tiefe Anschlusspünktlichkeit und eine katastrophale Auslastung. Das zehn nal grössere Deutschkand befördert gerade mal viermal mehr Passagiere als die SBB und nur wenig mehr als die FS. Aber jetzg muss in eine App investiert werden. Elektrifiziert doch endlich Lindau-München und mit eigenem Geld und den NEAT Anschluss. Vertragliche Vereinbarungen die nicht erfüllt werden. Peinlichst
Neulich bin ich nach Jahren mal wieder in D mit der Bahn gegahren, von Basel nach München, und habe mir um 23:30 die Augen gerieben, als ein Kellner mit einem Tablett, auf dem ein volles Weißbierglas stand, vorbeilief. Als er zurückkam, fragte ich, was es alles gäbe und er hat uns noch ein frisch zubereitetes Rührei mit Lachs und Toast gebracht. Weine gab's aus D, I und Spanien im Angebot - derlei ist VOLLKOMMEN UNDENKBAR bei der SBB, die ich jede Woche benutze, dort gibt es eine Sorte untrinkbaren Weißwein (Féchy aus dem Wattland) und einen für den Preis schlechten Merlot aus dem Tessin - in Plastikbechern! Hören Sie doch bitte auf mit Ihrer seltsamen Mission, die wie fast alle Missionen kein Mensch braucht, Sie machen sich einfach nur lächerlich, merken Sie das denn nicht? Alle Länder haben ihre Stärken und Schwächen, alle sind gleichwohl einzigartig.
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