Prognose des Ifo-Instituts Ostdeutsche Wirtschaft verliert an Schwung

Nicht nur in den alten Bundesländern schwächelt die Wirtschaft. Nun passt das Ifo-Institut seine Prognosen auch für Ostdeutschland an. Das liegt auch an der Autoindustrie.


Das Abflauen der Konjunktur macht sich auch im Osten Deutschlands bemerkbar. Wie der Geschäftsführer des Ifo-Instituts in Dresden, Joachim Ragnitz, mitteilte, erwarte man auch in den neuen Bundesländern für das kommende Jahr nur noch ein Wachstum von 1,3 Prozent.

Gleichzeitig korrigierte das Institut das Ergebnis für das laufende Jahr auf 1,4 Prozent - ein Rückgang um 0,2 Prozent. Als Grund für das geringere Wachstum nannte Ragnitz vor allem die "langsamere Gangart der Weltkonjunktur". Zudem belaste die schwächelnde Automobilindustrie auch die Zuliefererfirmen in Ostdeutschland.

Trotz des leichten Dämpfers rechnet das Ifo-Institut für den Osten aber mit einem Plus bei den Arbeitsplätzen: "In Anbetracht der Fachkräfteknappheit versuchen die Unternehmen, Arbeitskräfte langfristig zu binden", so Ragnitz. Das Institut rechnet dort in diesem Jahr mit 95.000 zusätzlichen Erwerbstätigen.

fek/dpa



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