Getränkebranche Pepsi will Sodastream übernehmen

Getränkemulti kauft Wassersprudlerfirma: Pepsi will Sodastream übernehmen. Der israelische Hersteller ist dem US-Konzern mehr als drei Milliarden Dollar wert.

Pepsi-Flaschen
REUTERS

Pepsi-Flaschen


PepsiCo Chart zeigen will den israelischen Wassersprudlerhersteller Sodastream für 3,2 Milliarden Dollar übernehmen. Man biete den Aktionären 144 Dollar je Aktie, teilte der US-Getränke- und Lebensmittelkonzern mit.

Damit liegt das Angebot um 32 Prozent über dem Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage. Die Führungsspitzen beider Konzerne hätten der Übernahme bereits zugestimmt, heißt es in der Mitteilung.

Im Video: Rivalen - Der Pepsi-Cola-Krieg

ZDF Enterprises

fdi/Reuters



insgesamt 5 Beiträge
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aggro_aggro 20.08.2018
1. ?
Wieso ist diese Meldung so wichtig, dass sie überall recht weit oben in den Nachrichtenportalen steht? In den Artikeln steht nichts Besonderes, die Verbindung erscheint mir auch recht banal. Übersehe ich was?
MyMoon 20.08.2018
2. Israel
Sodastream ist eine israelische Firma die soviel ich weiß auch im besetzten Westjordanland fertigt. Daher gibt es Boykottaufrufe. Wenn die Firma nun einen amerikanischen Konzern gehört wird das nichts daran ändern, solange sie sich nicht aus Israel zurückziehen. Sonst haben sie Recht wäre es keine besondere Nachricht.
Thomas Schnitzer 20.08.2018
3.
Zitat von MyMoonSodastream ist eine israelische Firma die soviel ich weiß auch im besetzten Westjordanland fertigt. Daher gibt es Boykottaufrufe. Wenn die Firma nun einen amerikanischen Konzern gehört wird das nichts daran ändern, solange sie sich nicht aus Israel zurückziehen. Sonst haben sie Recht wäre es keine besondere Nachricht.
Erstens wird es für eine israelische Firma schwer werden, sich aus Israel zurückzuziehen, zweitens interessieren sich die meisten Menschen herzlich wenig für Boykottaufrufe, und drittens ist das eine bedeutende Nachricht, weil der nach Coca Cola zweitbeste Cola-Konzern den größten Wassersprudler-Anbieter kaufen will, mit allen Konsequenzen hinsichtlich der Monopolbildung. Weitere Zusammenhänge, die auch die Kunden betreffen, liegen in den Möglichkeiten, dann auch entsprechende Sirups von Pepsi anzubieten.
the_master 20.08.2018
4. Schon lange nicht mehr im Westjordanland
Der Boykott war erfolgreich, Sodastream produziert nicht mehr im Westjordanland - Hunderte Palästinenser wurden arbeitslos und fielen in Armut.
Pless1 20.08.2018
5. Schade
Selbst wenn man sein eigenes Wasser sprudelt füttert man also künftig einen dieser US-Zuckerwasser-Konzerne. Gerade diesen zu entgehen ist bisher ein großer Beweggrund, Sodastream zu nutzen.
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