Transparenzkodex: Pharmabranche will Geldflüsse an Ärzte veröffentlichen

Warum und wie viel Geld zahlt die Industrie an Ärzte? Künftig soll hier offenbar mehr Klarheit herrschen. Die Pharmalobby verspricht: Die Zuwendungen an Mediziner werden offengelegt - allerdings erst ab 2016 und nur freiwillig.

Arzt verschreibt Medikament: Schwache Regeln im Vergleich mit den USA Zur Großansicht
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Arzt verschreibt Medikament: Schwache Regeln im Vergleich mit den USA

Berlin - Kritiker werfen der Pharmaindustrie vor, die Arbeit von Ärzten massiv zu beeinflussen. Nun geht die Branche in die Offensive und verspricht mehr Transparenz: Die forschenden Arzneimittelhersteller wollen ihre Zahlungen an Mediziner offenlegen. Ein freiwilliger Kodex soll Basis für die Offenlegung von Zuwendungen werden, wie der Pharmaverband vfa in Berlin mitteilte.

Bis zum Sommer werde es einen entsprechenden Transparenz-Kodex des europäischen Pharma-Dachverbands EFPIA geben, sagte vfa-Sprecherin Susan Knoll. "Derzeit beraten die Pharmaverbände über die nationalen Grenzen hinweg." Bis Jahresende komme die Umsetzung für Deutschland. "Ab Anfang 2015 sollen alle Daten erfasst und ab 2016 veröffentlicht werden." Schneller gehe es nicht, auch weil die Unternehmen Zeit bräuchten für Umstellung oder Aufbau von Datensystemen.

"Das zeigt, wie ernst es den forschenden Pharma-Unternehmen mit dem Thema Transparenz ist", sagte Knoll. Der Sprecher des Krankenkassen-Verbands, Florian Lanz, hingegen meinte: "Es ist mehr als überfällig, dass die Pharmaindustrie endlich Klarheit schafft, warum und wie viel Geld sie extra an die einzelnen Ärzte zahlt." Er forderte zugleich: "Jede Zahlung an Ärzte oder Krankenhäuser sollte veröffentlicht werden." Patienten müssten sich informieren können, ob sein Arzt für die Verschreibung zusätzliches Geld von einem Pharmaunternehmen bekommen habe.

Der Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie, Holger Diener, kündigte umfassende Veröffentlichungen an: "Die Spanne reicht von Honoraren für wissenschaftliche Vorträge über Vergütungen für Beratungsleistungen der Ärzte bis zu Einladungen zu wissenschaftlichen Kongressen."

Die Debatte über die Pharmagelder hatte ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom vergangenen Sommer ausgelöst. Korruption niedergelassener Ärzte ist demnach nach geltendem Recht nicht strafbar - etwa die Annahme von Zuwendungen für die Verordnung bestimmter Arzneien. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hatte eine Gesetzesänderung angekündigt. Danach können Staatsanwälte im Verdachtsfall gegen Ärzte ermitteln. Derzeit laufen nach Ministeriumsangaben die Beratungen.

Der Chef der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, kritisierte: "Europa hat hinsichtlich der Transparenz von finanziellen Zuwendungen an Ärzte und Forschungseinrichtungen spät nachgezogen." In den USA werde ein Register mit allen Zahlungen in diesem Jahr öffentlich. Gefährdet sei das Vertrauen in den Arztberuf. Der geplante Kodex der Industrie könne nur ein erster Schritt sein. Es fehle an Regeln, was erlaubt sei - und an der Umsetzung.

yes/dpa

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insgesamt 9 Beiträge
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1. Freiwillig - feb. 2013
jos777 18.02.2013
Zitat von sysopWarum und wie viel Geld zahlt die Industrie an Ärzte? Künftig soll hier offenbar mehr Klarheit herrschen. Die Pharmalobby verspricht: Die Zuwendungen an Mediziner werden offengelegt - allerdings erst ab 2016 und nur freiwillig. Pharmabranche will Geldflüsse an Ärzte veröffentlichen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/pharmabranche-will-geldfluesse-an-aerzte-veroeffentlichen-a-883966.html)
Ich gehe in ein Kaufhaus und nimm eine Rolex mit, ohne zu bezahlen. Beim Ausgang steht ein Schild: Sie können freiwillig die Uhr bezahlen oder nicht. Weil es freiwillig ist, gehe ich, ohne zu bezahlen. Das ganze ist nicht einmal strafbar, weil das Gesetz mir erlaubt, die Uhr mitzunehmen, ohne zu bezahlen. Bei jedem 10ten Besuch im Kaufhaus, wenn ich z.B. Tempo-Taschentücher mitnehme, bezahle ich Ware ausnahmsweise, damit mein Image aufpoliert wird. Die Tempo-Taschentücher sind nicht so teuer, daß mir die Zahlung ein Riesenloch in meinen Budget reißt.
2. Transparenz
kf_mailer 18.02.2013
haha, am frühen Morgen und schon so ein Megaklopfer, die totale Transparenzoffensive, aber erst in ein paar Jahren und dann auch nur freiwillig. Man sollte das Kind beim Namen nennen, die "Gesundheitsindustrie" funktioniert nur vernünftig, wenn alle Beteiligten hübsch mitspielen und es genügend "unheilbare" Kranke gibt, die man wenn möglich ihr ganzes Leben therapieren kann. Meine über 70jährige Mutter konnte Dank alternativer Medizin nach einen Schlaganfall ihren Cocktail von 16 verschiedenen Medikamenten, die meisten davon machen süchtig, auf eine einziges Medikament reduzieren, der allgemeine Zustand hat sich unglaublich verbessert, obwohl die "Mediziner" sagten, sie müsse bis zum Lebensende diese "Medikamente" einnehmen und bevor sie Geld für alternative Heilmittel ausgibt, könne sie es für Tiere spenden... Eine einfache Rechnung das Pharma, Kassensystem hat dadurch bis jetzt schon einige tausend Euro verloren und jeden Monat wird der Verlust größer. Man stelle sich mal vor das würde Schule machen und Ärzte im Sinne der Patienten handeln. Das BSP würde einbrechen und wir hätten doch glatt die nächste Wirtschaftskrise. Mal ehrlich dieses System ist zum größten Teil das Geld nicht wert.
3. Schwarzbuch Pharmaindustrie - FEB. 2013
jos777 18.02.2013
Fünf Prozent der Deutschen nehmen regelmäßig Medikamente gegen Depressionen. Deutsche Ärzte* verschreiben inzwischen doppelt so viele Antidepressiva wie noch vor zehn Jahren. 2010 waren es 1,1 Milliarden Tagesdosen. Weltweit gehören Antidepressiva mittlerweile zu den fünf am häufigsten verkauften Medikamentengruppen. Ein Riesenerfolg für die Pharmaindustrie - auch in Deutschland. Vielen Patienten ist jedoch nicht bewusst, dass es sich um Medikamente mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen handelt. Antidepressiva können Aggressionen auslösen oder verstärken und das Suizid-Risiko erhöhen. Das Erste online - Programm - Gefährliche Glückspillen (http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=CBAEDC64B84B185BB44FB0306D2CBE7E) *Warum verschreiben Ärzte AD ? Weils einfacher ist, als die Ursache der Depression in aufwendigen Gesprächen anzugehen und dann zu beseitigen ? Weils Geld bringt mittels Zuwendung der Pharmaindustrie ? Fazit: Keiner macht etwas. Manchmals gibt es Nebelkerzen wie den Transparenzkodex. Dann schläft alles wieder ein und es bleibt so wie es ist.
4. Nuetzliche Aufwendungen
klausote 18.02.2013
Die als Sonderspesen (SOSPE) ausgewiesenen Zahlungen waren jbis Ende des 20. Jahrhunderts fuer die Firmen steuerlich absetzbar. So waren im Kreise der Empfaenger nicht nur bedeutende Aerzte, sondern in verschiedenen Laendern sogar mal ein Gesundheitsminister vertreten. Die direkten Zuwendungen an Aerzte standen meistens mit der Verschreibung hochpreisiger Produkte in Verbindung und richtete sich nach der Menge verschriebener Packungen. Eine positive Beeinflussung der Aerzteschaft fand auf Kongressen an Orten mit hohem Freizeitwert statt. An Minister im Ausland wurde gezahlt wenn es um die Zulassung neuer Produkte ging. Und da stand meistens nicht die Zulassung infrage, sondern die Zeitspanne von der Einreichung bis zur Freigabe - und der Preis. Und dann noch eine wichtige Frage, ob und wie hoch sich der Verantwortliche selbst bediente?
5.
uezegei 18.02.2013
Erst ab 2016, wohl, damit man vorher noch schnell das Geld in andere Kanäle und auf Umwege schicken kann, um hernach, und das auch nur freiwillig, auf trockene Bachläufe zeigen zu können, während die Zuwendungen dann durch eine eigens geschaffene Kanalisation fliessen.
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Chronologie der Gesundheitsreformen
1977: Die Kürzungen beginnen
Es dauert fast drei Jahrzehnte, bis es in der Bundesrepublik zur ersten größeren Gesundheitsreform kommt: Mit dem "Kostendämpfungsgesetz" der sozial-liberalen Koalition versucht die Regierung, die Inanspruchnahme von Leistungen zu steuern: Sie führt Zuzahlungen bei Arznei-, Verbands- und Heilmitteln ein - in Höhe des aus heutiger Sicht niedlichen Betrags von einer Mark pro Medikament.
1983: Auch die Rentner müssen zahlen
Mit zwei Reformen zu Beginn der achtziger Jahre werden die Zuzahlungen durch die Versicherten erhöht. Auch für die Rentner sind die rosigen Zeiten vorbei. Konnten sie sich zuvor kostenlos versichern, müssen sie seit 1983 auch einen einkommensabhängigen Beitrag leisten.
1989: Der erste Rundumschlag
Mit dem "Gesundheitsreformgesetz" von Norbert Blüm geht es ans Eingemachte: Die Eigenbeteiligung der Patienten wird weiter erhöht - etwa bei Arzneimitteln, im Krankenhaus und beim Zahnersatz. Erstmals unternimmt die Regierung auch den Versuch, die Kosten für Medikamente mit radikalen Maßnahmen in den Griff zu bekommen, indem sie Bagatallmedikamente aus dem Leistungskatalog streicht und Festbeträge für Arzneimittel einführt. Seither zahlen die Kassen nicht mehr automatisch jeden Preis für Tabletten und Co., sondern nur noch einen Höchstbetrag. Verschreibt der Arzt ein teureres Mittel, muss der Patient die Differenz zahlen. Trotz dieses Rundumschlags an Kosteneinsparungen sind die Beiträge jedoch nur für kurze Zeit stabil.
1993: Die Leistungen werden budgetiert
Gesundheitsminister Horst Seehofer verfolgt mit dem "Gesundheitsstrukturgesetz" 1993 erneut das Ziel, die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen in den Griff zu bekommen. Um den Anstieg der Leistungsausgaben besser zu kontrollieren, werden sie für einen begrenzten Zeitraum budgetiert. Gleichzeitig erhöht die Regierung erneut die Selbstbeteiligung bei Arznei- und Verbandsmitteln. Das Projekt einer Positivliste, die alle erstattungsfähigen Medikamente benennt, scheitert allerdings. Auch deshalb wird das Reformziel stabiler Beiträge erneut nur für wenige Jahre erreicht.
1997: Zahnersatz bitte selbst zahlen
Die "GKV-Neuordnungsgesetze" stehen ebenfalls in der Tradition ihrer Vorgängerinnen: Patienten müssen sich an den Kosten für Arznei- und Heilmittel, Krankenhaushaufenthalte und Fahrten etwa vom Krankenhaus noch stärker beteiligen. Jüngere Jahrgänge bekommen außerdem geringere Kassenzuschüsse beim Zahnersatz.
1999: Rot-Grün wagt den Leistungsausbau
Mit dem "Solidaritätsstärkungsgesetz" bringt erstmals seit rund zwei Jahrzehnten eine Gesundheitsreform wieder ein Mehr an Leistungen. So werden unter anderem die Zuzahlungen für die Patienten gesenkt. Gleichzeitig führt die rot-grüne Koalition aber zur Begrenzung des Ausgabenwachstums erneut Budgets für Arzthonorare, Krankenhäuser und Arzneimittel ein.
2004: SPD und Union bitten zur Kasse
Nachdem die rot-grüne Regierung in den Folgejahren ebenfalls zum Leistungsabbau umgeschwenkt ist, wagt sie in Kooperation mit dem unionsdominierten Bundesrat ähnlich wie 1989 einen Kostendämpfungsrundumschlag: Das "Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung" sieht unter anderem vor, dass Patienten eine Praxisgebühr von zehn Euro pro Quartal zahlen müssen, verschreibungsfreie Medikamente gar nicht mehr erstattet werden und die Selbstbeteiligung bei erstattungsfähigen Arznei- und Heilmitteln zehn Prozent der Kosten (maximal zehn Euro) beträgt.
2005: Paritätische Finanzierung am Ende
Aus für ein Prinzip, das seit 1883 in Deutschland bestand: Wurden die Beitäge zur Krankenversicherung zuvor paritätisch finanziert, also jeweils zur Hälfte durch den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer, müssen die Versicherten nun einen Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent zahlen.
2009: Der Gesundheitsfonds kommt
Zum Jahresbeginn 2009 ändert sich die Finanzierung der Krankenkassen grundlegend: Konnten die Versicherungen bislang ihren Beitragssatz weitgehend selbst festlegen, wird dieser künftig einheitlich von der Regierung bestimmt. Die Beiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer mitsamt Steuerzuschuss fließen nun in den Gesundheitsfonds. Die Krankenkassen erhalten dann Pauschalen pro Versichertem von dieser gigantischen Geldsammelstelle. Weitere Änderung: Jeder Bürger muss eine Krankenversicherung abschließen.
2009: Das Krankenhausfinanzierungsgesetz wird umgestellt
Die Finanzierung der Länder für Investitionen, die mit dem Krankenhausfinanzierungsgesetz 1972 eingeführt worden ist, wird auf leistungsbezogene Investitionspauschalen umgestellt. Dazu wird ein Orientierungswert eingeführt und die Anbindung an die Grundlohnsumme abgelöst. Der Orientierungswert berücksichtigt die Kostenstrukturen der Krankenhäuser.
2011: Neue Medikamente werden grundlegend geprüft (AMNOG)
Die Preisgestaltung für neu auf den Markt kommende Medikamente ändert sich mit dem Arzneimittelneurordnungsgesetz (AMNOG) grundlegend. Ein Pharmahersteller kann die Preise für patentgeschützte Medikamente zwar zunächst wie bisher frei festsetzen. Spätestens drei Monate danach muss er allerdings den medizinischen Zusatznutzen seines Medikamentes im Vergleich zu bereits auf dem Markt befindlichen Mitteln nachweisen. Ergibt sich kein Zusatznutzen, unterliegt das Medikament der Festbetragsregelung, bei einem nachgewiesenen Zusatznutzen muss der Pharmahersteller spätestens innerhalb eines Jahres nach Markteinführung mit dem GKV-Spitzenverband Preisverhandlungen führen. Grundlage für die Preisverhandlung ist eine Kosten-Nutzen-Bewertung des Medikamentes, die der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) oder in seinem Auftrag das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erstellt.
2011: Der Beitragssatz steigt - das GKV-Finanzierungsgesetz
Diese Reform spüren vor allem die Versicherten: Der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt um 0,6 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent des Bruttoeinkommens. Davon zahlen die GKV-Mitglieder 8,2 Prozentpunkte, die Arbeitgeber 7,3 Prozent. Der Arbeitgeberbeitrag wird bei diesem Beitrag eingefroren. Künftige Ausgabensteigerungen sollen über Zusatzbeiträge finanziert werden, die die GKV-Mitglieder allein zu tragen haben. Kann eine Kasse ihre Kosten nicht mit den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds decken, muss sie - wie bisher - einen Zusatzbeitrag erheben. Die Höhe des Zusatzbeitrages ist künftig nicht mehr limitiert.
2012: Das GKV-Versorgungsstrukturgesetz
Dieses Gesetz stellt dem Gemeinsamen Bundesausschuss der Krankenkassen und Ärzte weitere Aufgaben: Neue Behandlungsmethoden sollen auf ihren Nutzen hin überprüft werden, ohne sie in dieser Zeit der Patientenversorgung vorzuenthalten. Der GBA kann künftig neue nichtmedikamentöse Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zeitlich begrenzt und unter kontrollierten Bedingungen erproben, um über eine eventuelle Aufnahme in den Leistungskatalog entscheiden zu können. Ebenfalls im Paket enthalten: Fachärzte werden verpflichtet, gesetzlich Versicherten angemessen und zeitnah Behandlungstermine anzubieten. Seit dem GKV-VStG können Versicherte auf Antrag von ihrer Krankenkasse eine Kostenaufstellung der in Anspruch genommenen ärztlichen und verordneten Leistungen in einem Zeitraum von mindestens 18 Monaten vor Antragstellung erhalten.