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Niedrigere Pflichtgrenze: Chef der Privatversicherer will Eintrittshürde senken

Arztpraxis: PKV-Chef warnt vor Bürgerversicherung Zur Großansicht
DPA

Arztpraxis: PKV-Chef warnt vor Bürgerversicherung

Zehn Prozent der Deutschen sind privat krankenversichert. Dem neuen Cheflobbyisten der PKV ist das zu wenig: Verbandschef Laue fordert, die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 52.200 Euro deutlich zu senken.

Düsseldorf - Erst seit Anfang Juli ist Uwe Laue oberster Lobbyist der privaten Krankenversicherer. Nun mischt sich der neue Chef des PKV-Verbands in den Wahlkampf ein. Im "Handelsblatt" kritisierte Laue Pläne von SPD, Grünen und Linken, das Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung abzuschaffen. Die Bürgerversicherung würde die Gesundheitsversorgung deutlich verschlechtern, sagte Laue der Zeitung. Zudem seien Hunderttausende Arbeitsplätze in Gefahr.

Ähnlich hatte sich zuletzt Laues Vorgänger an der Spitze des PKV-Verbands geäußert. Spannender ist, was der Mann, der zugleich Chef des größten Krankenversicherers Debeka ist, zur Zukunft seiner eigenen Branche sagt. Laue fordert, die Versicherungspflichtgrenze zu senken, ab der Arbeitnehmer aus der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung wechseln können. Seine Begründung: "Viele haben vergessen, dass die gesetzliche Versicherung ursprünglich nur für besonders Schutzbedürftige eingeführt wurde. Das sollte auch heute noch gelten", sagte er dem "Handelsblatt". Er glaube nicht, "dass 90 Prozent der Bürger schutzbedürftig sind".

Derzeit liegt die Versicherungspflichtgrenze bei 52.200 Euro im Jahr. Wer weniger verdient, muss in der gesetzlichen Versicherung bleiben. Nur Beamte und Selbständige haben unabhängig vom Einkommen ein Wechselrecht. Aktuell sind 90 Prozent der Bürger gesetzlich versichert. Auf welches Niveau die Grenze gesenkt werden solle, sagte Laue nicht. Das sei Sache der Politik. Zugleich wies er darauf hin, dass das Durchschnittseinkommen derzeit bei mehr als 40.000 Euro liege.

"200.000 bis 400.000 Arbeitsplätze im Feuer"

Das Geschäftsmodell der privaten Krankenversicherer ist in den vergangenen Jahren immer wieder in die Kritik geraten. Grund sind vor allem Beitragssteigerungen, die für ältere Versicherte zum Problem werden können. Zudem stößt das Verhalten einiger Gesellschaften beim Tarifwechsel auf Kritik. Obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, den Wechsel in einen günstigeren Tarif zu ermöglichen, behindern sie Kunden bei der Umstellung.

SPD und Grüne wollen das duale System von privater und gesetzlicher Versicherung beenden und eine Bürgerversicherung einführen. Laue warnte im "Handelsblatt" vor möglichen Folgen einer solchen Reform: "Das beginnt bei der ambulanten Versorgung. Die Ärzte werden auf die höheren Honorare für privatärztliche Behandlung verzichten müssen, in der Folge werden in kürzester Zeit 30.000 Arztpraxen geschlossen. Das wäre bei rund 140.000 Praxen ein gewaltiger Einbruch."

Auch für den Arbeitsmarkt hätte eine Reform gravierende Folgen. Das Gesundheitswesen sei mit 4,5 Millionen Beschäftigten der größte Arbeitgeber und fünf bis zehn Prozent dieser Jobs würden gefährdet. "Hier stehen also 200.000 bis 400.000 Arbeitsplätze im Feuer", warnte der PKV-Chef.

cte

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1.
Spiegelleserin57 23.07.2013
Zitat von sysopDPAZehn Prozent der Deutschen sind privat krankenversichert. Dem neuen Cheflobbyisten der PKV ist das zu wenig: Verbandschef Laue fordert, die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 52.200 Euro deutlich zu senken. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/pkv-uwe-laue-fordert-senkung-der-versicherungspflichtgrenze-a-912511.html
man sollte nicht darauf reinfallen denn ein zurück wird schwierig bis unmöglich und in der Rente wird es sehr teuer. Natürlich wollen die privaten Krankenkassen Profit machen ABER das geht auf Kosten der Menschen die irgendwann nicht mehr das Geld haben diese Kassenbeiträge zu bezahlen.
2. nur eine Krankenversicherung notwendig
lospi 23.07.2013
Privat oder gesetzlich - alles nur Lobbyposten von Vorständen, bezahlt von der Pharmaindustrie, aber letztlich alles vom Versicherten bezahlt. Es reicht eine Krankenversicherung, die vom wirtschaftlichen und ärztlichen Anforderungen gesteuert wird und die der Pharmaindustrie die Preise vorschreibt, nicht umgekehrt. Den Privaten muss ein Ende ihrer Preistreiberei vorgeschrieben werden, locken mit Billigangeboten in jungen Jahren und dann die Preise pro Jahr um 27% anheben und das begründen mit medizinischen Fortschritt, aber auf der anderen Seite mit sinnloser Werbung die Beitragsgelder verpulvern. Bei Krankheit braucht es keinen Wettbewerb der Kassen, da braucht es einen Wettbewerb der Krankenhäuser. Die besten Krankenhäuser/Ärzte bekommen von der einen Kasse höhere Mittel zugewiesen.
3. Obwohl ich
OstWest1 23.07.2013
bei der Behandlung von schlimmen Unfallfolgen bemerkt habe, wie groß der Unterschied in der Behandlung doch ist. Als Kassenpatient hätte ich jetzt eine Beinprothese. Durch die Privatbehandlung kann ich mit meinem eigenen Bein sogar wieder Bergtouren machen, kann ich vor einer Privatversicherung nur abraten. Wer die Absicht hat, zu heiraten und Kinder zu kriegen ist in der Privatversicherung auch als junger, gesunder Mensch fehl am Platz. Wer im späteren Leben mal nicht mehr so gut verdient, wie in jungen Jahren kommt sehr schnell in die Situation, daß er sich die Privatversicherung nicht mehr leisten kann, weil die im Verlauf der Jahre die Beiträge geradezu kriminell anheben. Ein Verbrechen ist es geradezu, daß man ab 52 überhaupt nicht mehr gesetzlich versichert werden kann. Wer dann nicht sehr gut verdient und eine hohe Rente bezieht, der nagt am Hungertuch bis er ins Grab fällt. Nur für seine Beamten hat der Staat wieder einmal optimal gesorgt. Da haben sich die Soziofaschisten der SPD wieder einmal durchgesetzt.
4.
saarpirat 23.07.2013
Zitat von sysopDPAZehn Prozent der Deutschen sind privat krankenversichert. Dem neuen Cheflobbyisten der PKV ist das zu wenig: Verbandschef Laue fordert, die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 52.200 Euro deutlich zu senken. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/pkv-uwe-laue-fordert-senkung-der-versicherungspflichtgrenze-a-912511.html
Nein, nicht senken: abschaffen! Die GKV soll für alle gelten. Beiträge vom gesamten Einkommen (auch Zinserträge usw.) Und jeder, der will, soll die Möglichkeit haben, sich zusätzlich privat zu versichern. Genau, wie das auch bei der Rente sein sollte. Hier aber mit einer Deckelung der ausgezahlten Renten und einer Mindestrente.
5. Von wegen die Versicherungs-Pflichtgrenze deutlich senken
Eppelein von Gailingen 23.07.2013
Dann hätte das Versicherungsgewerbe mit ihren Abzocker- und Betrüger-Maschen noch leichteres Spiel, Leichtgläubige aus der GKV herüber zu locken. Das ist der größte Betrug, den man eingeht, aus der gesetzlichen KV auszutreten. Im Alter wird man von den Versicherungsschwindlern ausgenommen mit astronomischen Beiträgen, die sich viele Bürger nicht mehr leisten können. Das Versicherungsgewerbe in der Hand von skrupellosen Investoren, ist leider ein Betrugsszenario geworden. Vornweg eine Allianz. Ob Kapital- oder Krankenversicherung, man wird ständig um die versprochenen und nicht eingehaltenen Erträge betrogen. Und unsere Politik schützt dieses kriminelle Treiben auch noch. An dieser Stelle könnte man schon wieder, das bezeichnende Wort gebrauchen: staatskrimineller Satansbraten (auch für das V-Gewerbe) http://apokalypse20xy.files.wordpress.com/2013/05/bode-01.png PKV: Uwe Laue fordert Senkung der Versicherungspflichtgrenze - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/pkv-uwe-laue-fordert-senkung-der-versicherungspflichtgrenze-a-912511.html)
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Die größten privaten Krankenversicherungen
Unternehmen Mitglieder
Debeka 2.186.111
DKV 899.885
Axa 756.128
Allianz 683.008
Central 494.368
Signal 471.871
Continentale 386.975
HUK-Coburg 385.664
Bayerische Beamtenkasse 380.402
Barmenia 306.344
Quelle: Versicherungsjournal.de

Vollversicherte, Stand: 2011

Chronologie der Gesundheitsreformen
1977: Die Kürzungen beginnen
Es dauert fast drei Jahrzehnte, bis es in der Bundesrepublik zur ersten größeren Gesundheitsreform kommt: Mit dem "Kostendämpfungsgesetz" der sozial-liberalen Koalition versucht die Regierung, die Inanspruchnahme von Leistungen zu steuern: Sie führt Zuzahlungen bei Arznei-, Verbands- und Heilmitteln ein - in Höhe des aus heutiger Sicht niedlichen Betrags von einer Mark pro Medikament.
1983: Auch die Rentner müssen zahlen
Mit zwei Reformen zu Beginn der achtziger Jahre werden die Zuzahlungen durch die Versicherten erhöht. Auch für die Rentner sind die rosigen Zeiten vorbei. Konnten sie sich zuvor kostenlos versichern, müssen sie seit 1983 auch einen einkommensabhängigen Beitrag leisten.
1989: Der erste Rundumschlag
Mit dem "Gesundheitsreformgesetz" von Norbert Blüm geht es ans Eingemachte: Die Eigenbeteiligung der Patienten wird weiter erhöht - etwa bei Arzneimitteln, im Krankenhaus und beim Zahnersatz. Erstmals unternimmt die Regierung auch den Versuch, die Kosten für Medikamente mit radikalen Maßnahmen in den Griff zu bekommen, indem sie Bagatallmedikamente aus dem Leistungskatalog streicht und Festbeträge für Arzneimittel einführt. Seither zahlen die Kassen nicht mehr automatisch jeden Preis für Tabletten und Co., sondern nur noch einen Höchstbetrag. Verschreibt der Arzt ein teureres Mittel, muss der Patient die Differenz zahlen. Trotz dieses Rundumschlags an Kosteneinsparungen sind die Beiträge jedoch nur für kurze Zeit stabil.
1993: Die Leistungen werden budgetiert
Gesundheitsminister Horst Seehofer verfolgt mit dem "Gesundheitsstrukturgesetz" 1993 erneut das Ziel, die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen in den Griff zu bekommen. Um den Anstieg der Leistungsausgaben besser zu kontrollieren, werden sie für einen begrenzten Zeitraum budgetiert. Gleichzeitig erhöht die Regierung erneut die Selbstbeteiligung bei Arznei- und Verbandsmitteln. Das Projekt einer Positivliste, die alle erstattungsfähigen Medikamente benennt, scheitert allerdings. Auch deshalb wird das Reformziel stabiler Beiträge erneut nur für wenige Jahre erreicht.
1997: Zahnersatz bitte selbst zahlen
Die "GKV-Neuordnungsgesetze" stehen ebenfalls in der Tradition ihrer Vorgängerinnen: Patienten müssen sich an den Kosten für Arznei- und Heilmittel, Krankenhaushaufenthalte und Fahrten etwa vom Krankenhaus noch stärker beteiligen. Jüngere Jahrgänge bekommen außerdem geringere Kassenzuschüsse beim Zahnersatz.
1999: Rot-Grün wagt den Leistungsausbau
Mit dem "Solidaritätsstärkungsgesetz" bringt erstmals seit rund zwei Jahrzehnten eine Gesundheitsreform wieder ein Mehr an Leistungen. So werden unter anderem die Zuzahlungen für die Patienten gesenkt. Gleichzeitig führt die rot-grüne Koalition aber zur Begrenzung des Ausgabenwachstums erneut Budgets für Arzthonorare, Krankenhäuser und Arzneimittel ein.
2004: SPD und Union bitten zur Kasse
Nachdem die rot-grüne Regierung in den Folgejahren ebenfalls zum Leistungsabbau umgeschwenkt ist, wagt sie in Kooperation mit dem unionsdominierten Bundesrat ähnlich wie 1989 einen Kostendämpfungsrundumschlag: Das "Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung" sieht unter anderem vor, dass Patienten eine Praxisgebühr von zehn Euro pro Quartal zahlen müssen, verschreibungsfreie Medikamente gar nicht mehr erstattet werden und die Selbstbeteiligung bei erstattungsfähigen Arznei- und Heilmitteln zehn Prozent der Kosten (maximal zehn Euro) beträgt.
2005: Paritätische Finanzierung am Ende
Aus für ein Prinzip, das seit 1883 in Deutschland bestand: Wurden die Beitäge zur Krankenversicherung zuvor paritätisch finanziert, also jeweils zur Hälfte durch den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer, müssen die Versicherten nun einen Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent zahlen.
2009: Der Gesundheitsfonds kommt
Zum Jahresbeginn 2009 ändert sich die Finanzierung der Krankenkassen grundlegend: Konnten die Versicherungen bislang ihren Beitragssatz weitgehend selbst festlegen, wird dieser künftig einheitlich von der Regierung bestimmt. Die Beiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer mitsamt Steuerzuschuss fließen nun in den Gesundheitsfonds. Die Krankenkassen erhalten dann Pauschalen pro Versichertem von dieser gigantischen Geldsammelstelle. Weitere Änderung: Jeder Bürger muss eine Krankenversicherung abschließen.
2009: Das Krankenhausfinanzierungsgesetz wird umgestellt
Die Finanzierung der Länder für Investitionen, die mit dem Krankenhausfinanzierungsgesetz 1972 eingeführt worden ist, wird auf leistungsbezogene Investitionspauschalen umgestellt. Dazu wird ein Orientierungswert eingeführt und die Anbindung an die Grundlohnsumme abgelöst. Der Orientierungswert berücksichtigt die Kostenstrukturen der Krankenhäuser.
2011: Neue Medikamente werden grundlegend geprüft (AMNOG)
Die Preisgestaltung für neu auf den Markt kommende Medikamente ändert sich mit dem Arzneimittelneurordnungsgesetz (AMNOG) grundlegend. Ein Pharmahersteller kann die Preise für patentgeschützte Medikamente zwar zunächst wie bisher frei festsetzen. Spätestens drei Monate danach muss er allerdings den medizinischen Zusatznutzen seines Medikamentes im Vergleich zu bereits auf dem Markt befindlichen Mitteln nachweisen. Ergibt sich kein Zusatznutzen, unterliegt das Medikament der Festbetragsregelung, bei einem nachgewiesenen Zusatznutzen muss der Pharmahersteller spätestens innerhalb eines Jahres nach Markteinführung mit dem GKV-Spitzenverband Preisverhandlungen führen. Grundlage für die Preisverhandlung ist eine Kosten-Nutzen-Bewertung des Medikamentes, die der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) oder in seinem Auftrag das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erstellt.
2011: Der Beitragssatz steigt - das GKV-Finanzierungsgesetz
Diese Reform spüren vor allem die Versicherten: Der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt um 0,6 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent des Bruttoeinkommens. Davon zahlen die GKV-Mitglieder 8,2 Prozentpunkte, die Arbeitgeber 7,3 Prozent. Der Arbeitgeberbeitrag wird bei diesem Beitrag eingefroren. Künftige Ausgabensteigerungen sollen über Zusatzbeiträge finanziert werden, die die GKV-Mitglieder allein zu tragen haben. Kann eine Kasse ihre Kosten nicht mit den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds decken, muss sie - wie bisher - einen Zusatzbeitrag erheben. Die Höhe des Zusatzbeitrages ist künftig nicht mehr limitiert.
2012: Das GKV-Versorgungsstrukturgesetz
Dieses Gesetz stellt dem Gemeinsamen Bundesausschuss der Krankenkassen und Ärzte weitere Aufgaben: Neue Behandlungsmethoden sollen auf ihren Nutzen hin überprüft werden, ohne sie in dieser Zeit der Patientenversorgung vorzuenthalten. Der GBA kann künftig neue nichtmedikamentöse Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zeitlich begrenzt und unter kontrollierten Bedingungen erproben, um über eine eventuelle Aufnahme in den Leistungskatalog entscheiden zu können. Ebenfalls im Paket enthalten: Fachärzte werden verpflichtet, gesetzlich Versicherten angemessen und zeitnah Behandlungstermine anzubieten. Seit dem GKV-VStG können Versicherte auf Antrag von ihrer Krankenkasse eine Kostenaufstellung der in Anspruch genommenen ärztlichen und verordneten Leistungen in einem Zeitraum von mindestens 18 Monaten vor Antragstellung erhalten.

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