Deutscher Pkw-Markt Hersteller verkaufen zwölf Prozent mehr Autos

In Deutschland wurden bisher 2018 so viele Autos verkauft wie zuletzt 2009, dem Jahr der Abwrackprämie. Auch dieses Mal spielt ein Sonderprogramm eine Rolle.

Neuwagen in der VW-Autostadt in Wolfsburg (2016)
DPA

Neuwagen in der VW-Autostadt in Wolfsburg (2016)


Der Absatz der Autohersteller in Deutschland ist im Juli um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Knapp 318.000 Kunden kauften vergangenen Monat einen neuen Pkw, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. Ein zusätzlicher Verkaufstag trug demnach zu dieser positiven Entwicklung bei.

In den ersten sieben Monaten des Jahres wurden damit knapp 2,2 Millionen Autos in Deutschland neu zugelassen, ein Plus von vier Prozent. Es sei der höchste Wert für die ersten sieben Monate eines Jahres seit 2009. Der Dieselanteil sank demnach im Vorjahresvergleich von rund 41 Prozent auf nur noch rund 32 Prozent.

Ein weiterer Grund für das Plus sind Umweltprämien und Rabatte, die Hersteller bis zur Jahresmitte gewährt haben, um ältere Diesel von der Straße zu bekommen. Da die Fahrzeuge in der Regel zwei bis drei Monate nach ihrer Bestellung geliefert werden, steigen die Neuregistrierungen auch nach Auslaufen der Prämien. Auch in den nächsten Monaten dürften die Neuzulassungen davon beeinflusst werden.

Gerade Privatkunden entschieden sich in diesem Jahr für den Kauf eines Neuwagens, sagte VDA-Präsident Bernhard Mattes. Ihr Anteil lag in den ersten sieben Monaten bei fast 38 Prozent und damit so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr.

beb/AFP/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.