Stuttgart - Kurz vor Jahresende feiert Porsche einen kleinen Sieg: So wurde eine Milliardenklage gegen den Konzern vorerst abgewiesen. Laut einem New Yorker Berufungsgericht hat die Porsche Holding nachgewiesen, dass New York nicht der richtige Ort für die Schadensersatzklage von 26 Hedgefonds gegen das deutsche Unternehmen ist.
Die Kläger werfen dem Unternehmen Betrug und ungerechtfertigte Bereicherung im Zusammenhang mit den Transaktionen mit Volkswagen-Aktien im Jahr 2008 vor. Die Hedgefonds sprechen insgesamt von einem Schaden in Höhe von mehr als 1,4 Milliarden Dollar.
Die Abweisung der Klage ist laut DZ-Bank-Analyst Michael Punzet für Porsche ein Teilerfolg. Allerdings gehe es in der Entscheidung nur um die Zuständigkeit der Behörden, nicht um den Inhalt der Klage.
Aktien der Porsche Holding SE gewannen dennoch deutlich an Wert. Die Titel des Sportwagenbauers schossen um bis zu 7,4 Prozent in die Höhe - auf bis zu 62,37 Euro, den höchsten Stand seit zwei Jahren. Die Aktien vom Volkswagen-Konzern, zu dem Porsche gehört, legten um knapp ein Prozent zu und waren damit größter Dax-Gewinner.
ssu/dpa
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