VW-Abgasaffäre Beurlaubter Porsche-Vorstand könnte zurückkehren

Wolfgang Hatz kehrt nach SPIEGEL-Informationen möglicherweise in den Porsche-Vorstand zurück. Der frühere Chef der VW-Motorenentwicklung ist wegen der Dieselaffäre beurlaubt.

Ex-Porsche-Vorstand Wolfgang Hatz: Keine Hinweise auf Wissen oder Anweisung
Porsche

Ex-Porsche-Vorstand Wolfgang Hatz: Keine Hinweise auf Wissen oder Anweisung


Einer der Manager, die wegen der Dieselaffäre des VW-Konzerns beurlaubt sind, steht möglicherweise vor seiner Rückkehr: Der Aufsichtsrat des Konzerns will auf einer der nächsten Sitzungen nach SPIEGEL-Informationen prüfen, ob Wolfgang Hatz seine Position als Vorstand bei der Porsche AG wieder einnehmen kann. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Hatz wurde beurlaubt, weil er von 2007 bis 2012 die Motorenentwicklung im VW-Konzern geleitet hatte. In dieser Zeit wurden die Dieselmotoren mit der in den USA verbotenen Software eingeführt. Die Ermittlungen der Revision und der Anwaltskanzlei Jones Day haben nach Informationen von Insidern bislang keinen Hinweis geliefert, dass Hatz von dem Betrug wusste oder ihn anordnete.

Porsche will nun klären lassen, ob Hatz seine Arbeit wiederaufnehmen könnte. Dagegen spricht, dass seine Rückkehr in den Vorstand in den USA als Zeichen dafür gewertet werden könnte, dass es der VW-Konzern mit der Aufklärung nicht so genau nimmt.

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insgesamt 13 Beiträge
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Seite 1
wibo2 22.01.2016
1. Rückkehr unmöglich und Entlassung zwingend geboten ...
"Hatz wurde beurlaubt, weil er von 2007 bis 2012 die Motorenentwicklung im VW-Konzern geleitet hatte. In dieser Zeit wurden die Dieselmotoren mit der in den USA verbotenen Software eingeführt. Die Ermittlungen der Revision und der Anwaltskanzlei Jones Day haben nach Informationen von Insidern bislang keinen Hinweis geliefert, dass Hatz von dem Betrug wusste oder ihn anordnete." (SPON) Die Frage, ob Wolfgang Hatz es wusste oder nicht ist irrelevant. Er hätte es einfach wissen müssen. Wie sehr viele andere Beteiligte bei VW, die es zumindest geahnt haben, dass etwas mit der Diesel Abgasreinigung so nicht stimmen kann. Es gibt so etwas wie ein technisches Urteilsvermögen. Versager sind in der technischen Entwicklung zu entlassen genauso wie Lügner und Betrüger. Das VW Top Team scheint offenbar geistig und moralisch neben der Spur zu sein. Sind die noch ganz bei sich und zurechnungsfähig?
transatco 22.01.2016
2. Das Ende von VW naht!
Man hält es schlicht nicht für möglich, aber diese sogenannten Eliten werden es tats. schaffen einen Weltkonzern durch die absolute Abwesenheit von echter Intelligenz, Weitsicht und Fachkompetenz gegen die Wand zu fahren! Wann begreifen wir endlich, dass das alles hochgejuxte Marketingfuzzis sind, von denen ein Max Grundig, ein Artur Fischer oder Reinhold Würth je ein Dutzend in die rechte und linke Hosentasche stecken würde!!! Die Zeit echter deutscher Ingenieurskunst ist lange vorbei! "and the oscar goes to......"
Pinin 22.01.2016
3. Schätze ...
... der Mann weiß zu viel und besteht auf seiner Rückkehr ...
franz.v.trotta 22.01.2016
4.
Der Mann hat 2007 bis 2012 die Motorenentwicklung im VW-Konzern geleitet!!! Natürlich hat er nichts mitgekriegt von den Manipulationen. Wie denn auch? Gleiches gilt für Piech und Winterkorn. Diese Herrschaften sind alle völlig unwissend und völlig unschuldig. Bei solchem Führungspersonal können einem die Arbeitnehmer nur leid tun. Viele müssen wohl mit Entlassung rechnen.
Glasperlenspiel 22.01.2016
5. Es wurde ja immer gesagt, ...
daß die echten Auto-Manager Benzin im Blut haben müssen. Nun zeigt sich aber, dass es besser wäre, wenn diese Leute Blut im Blut hätten, aber dafür eben auch Hirn im Kopf.
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