PR-Aktion: McDonald's will 50.000 Amerikaner an einem Tag einstellen
Die Fastfood-Kette McDonald's erhöht ihre US-Belegschaft um 7,7 Prozent - innerhalb von 24 Stunden. Mit der Aktion verbindet der Burger-Brater eine Botschaft: Die oft verspotteten "McJobs" bieten angeblich "unendliche Möglichkeiten".
Los Angeles - Ab dem 19. April könnte die Personalabteilung von McDonald's Verstärkung brauchen: An diesem Tag will das Fast Food-Unternehmen 50.000 neue Angestellte anwerben. Neben Jobs im Verkauf würden auch Manager-Posten vergeben, teilte McDonald's mit. Damit würde die US-Belegschaft der Kette auf einen Schlag um 7,7 Prozent auf rund 700.000 steigen.
Auch wenn die Zahl eindrucksvoll klingt, sind Masseneinstellungen bei McDonad's um diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich. Das Restaurant bereitet sich damit auf die besonders geschäftigen Sommermonate vor. "Unsere Einstellungen sind insgesamt ähnlich wie in früheren Jahren, aber das Ziel von 50.000 Einstellungen innerhalb von einem Tag in den USA ist einzigartig", sagte eine Unternehmenssprecherin.
McDonald's wolle offenbar "ein wenig positive Berichterstattung über etwas erreichen, das sie mehr oder weniger eh vorhatten", sagte der Analyst Mark Kalinowski von Janney Capital Markets. Auch andere Beobachter werteten die Aktion als Versuch einer Image-Politur. Der Ausdruck "McJob" wird in den USA mittleweile als Synonym für Niedriglohn-Arbeit mit schlechten Perspektiven verwendet. Das Unternehmen versucht nun, den Begriff umzudeuten: "Ein McJob ist einer mit Karriereentwicklung und unendlichen Möglichkeiten."
Reuters
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