Verschollen auf dem Atlantik Quiksilver-Chef für tot erklärt

Pierre Agnes war zu einem Angelausflug aufgebrochen - wenig später wurde sein verlassenes Boot am Strand entdeckt: Nun haben die Rettungskräfte die Suche nach dem Chef der Modemarke Quiksilver eingestellt.

Das geborgene Boot des Quicksilver-Chefs
DPA

Das geborgene Boot des Quicksilver-Chefs


Der auf dem Atlantik verschollene Chef der Modemarke Quiksilver, Pierre Agnes, ist für tot erklärt worden. Man habe die Suche nach dem 54-Jährigen eingestellt, heißt es in einer Mitteilung von Quiksilvers Mutterfirma Boardriders. Agnes' Tod sei ein "tragischer Verlust".

Der Franzose war am Dienstag im Südwesten Frankreichs nicht von einem Angelausflug zurückgekehrt. Sein elf Meter langes Boot Mascaret III wurde angespült und verlassen am Strand von Hossegor gefunden. Trotz einer groß angelegten Suchaktion von Seenotrettung und Gendarmerie mit Jetskis, Booten und Hubschraubern wurde Agnes nicht gefunden.

Der 54-Jährige war zuletzt Chef der Firma Boardriders, der die auf Surfer-, Skater- und Snowboard-Mode spezialisierten Marken Quiksilver und Roxy sowie die Schuhmarke DC Shoes gehören. Agnes habe Quiksilver in seiner Karriere zur weltweit führenden Marke im Action-Sport-Segment gemacht, schreibt Boardriders. Ihm zu Ehren würden an Orten rund um die Welt Gedenkfeiern veranstaltet.

Erst Anfang Januar hatten die beiden kriselnden Modemarken Quiksilver und Billabong bekannt gegeben, sich zusammen tun zu wollen. Der Kaufpreis für die australische Firma Billabong soll rund 315 Millionen Dollar betragen.

Pierre Agnes
QUIKSILVER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Pierre Agnes

Der gemeinsame Jahresumsatz beider Firmen dürfte bei etwa zwei Milliarden Dollar liegen. Sie waren einst in der Surf-, Skate- und Snowboard-Szene groß geworden. Quiksilver durchlief 2016 ein Insolvenzverfahren und nannte sich danach in Boardriders um.

apr/dpa

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