Unternehmer auf See verschollen Küstenwache setzt Suche nach Quiksilver-Chef fort

Rettungskräfte suchen auf dem Atlantik nach Pierre Agnes: Der Chef der Modemarke Quiksilver war zu einem Angelausflug aufgebrochen, wenig später wurde sein Boot verlassen angespült.

Gestrandetes Boot von Pierre Agnes
DPA

Gestrandetes Boot von Pierre Agnes


Französische und spanische Rettungskräfte suchen am Mittwoch weiter nach Pierre Agnes, dem Chef der Modemarke Quiksilver. Nach einem Angelausflug auf dem Atlantik war Agnes' Boot am Dienstag an den Strand von Hossegor im Südwesten Frankreichs gespült worden, wie die örtliche Marinepräfektur mitteilte.

Der 54-jährige Agnes hatte um 7.30 Uhr am Dienstagmorgen auf seinem Elf-Meter-Boot Mascaret III abgelegt, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Später funkte er, dass er wegen Nebel später als geplant zurückkehre, wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldete. Um 9.17 Uhr wurde das Boot ohne Agnes am Strand gefunden. Den Dienstag über suchten Rettungskräfte aus Frankreich und Spanien nach ihm. Die Suche blieb zunächst erfolglos.

Archivbild von Pierre Agnes (2014)
AFP

Archivbild von Pierre Agnes (2014)

Agnes ist Chef der Mutterfirma Boardriders, der die auf Surfer-, Skater- und Snowboard-Mode spezialisierten Marken Quiksilver und Roxy sowie die Schuhmarke DC Shoes gehören. Anfang Januar war bekannt geworden, dass Boardriders den australischen Konkurrenten Billabong übernehmen will. Das US-Unternehmen teilte am Dienstag mit, man sei "tief bestürzt" über die Nachrichten und unterstütze die lokalen Behörden, ebenso wie Agnes' Familie.

beb/dpa



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