Razzia bei Erdgas-Unternehmen Fahnder durchsuchen Büros von E.on Ruhrgas

Zum Schaden von Verbrauchern sollen Gasversorger Preise abgesprochen haben: Unangemeldet haben Ermittler Büros in ganz Europa durchsucht. Die EU-Kommission verdächtigt die Unternehmen des wettbewerbswidrigen Verhaltens.

E.on Ruhrgas: Auch die Büros des Essener Unternehmens durchsuchten die Fahnder
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E.on Ruhrgas: Auch die Büros des Essener Unternehmens durchsuchten die Fahnder


Brüssel/Essen - Mehrere Erdgas-Unternehmen befinden sich im Visier der Wettbewerbshüter: In einer europaweiten Razzia sind am Dienstag unter anderem die Räume von Deutschlands größter Ferngasgesellschaft E.on Ruhrgas durchsucht worden. Die EU-Kommission verdächtigt die Gasversorger des wettbewerbswidrigen Verhaltens. Fahnder hätte Geschäftsräume in mehreren zentral- und osteuropäischen Ländern unangemeldet durchsucht, teilte die EU-Kommission in mit.

Ein Sprecher von E.on bestätigte, Büros des Essener Unternehmens seien durchsucht worden. Man werde "konstruktiv" mit der EU-Kommission zusammenarbeiten. Zu weiteren Einzelheiten wollte er keine Stellung nehmen. Die EU-Kommission nannte die Namen der betroffenen Firmen nicht. Es handle sich um Unternehmen in Zentral- und Osteuropa, die in der Versorgung, der Lieferung und Lagerung von Erdgas aktiv seien - im Fokus stünden die Versorgungsmengen.

Preis- und Konditionenabsprachen zum Schaden von Verbrauchern und Kunden sind in der EU streng verboten. "Die EU-Kommission befürchtet, dass die Unternehmen unfaire Wettbewerbspraktiken anwenden", schrieb die Kommission. Falls die EU-Wettbewerbshüter später ein förmliches Kartellverfahren eröffnen sollten, drohen den beteiligten Unternehmen Bußgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes.

kra/dpa

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geistigmoralischewende 27.09.2011
1. Diese Nachricht hat mich völlig
Zitat von sysopZum Schaden von Verbrauchern*sollen Gasversorger Preise abgesprochen haben: Unangemeldet haben*Ermittler Büros in ganz Europa*durchsucht. Die EU-Kommission verdächtigt die Unternehmen des wettbewerbswidrigen Verhaltens. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,788719,00.html
überrascht! Energieunternehmen haben Preise abgesprochen? Unglaublich! Wohl möglich auch die Benzin- und Dieselanbieter? Daran hätte ich im Traum nicht zu denken gewagt! Wo soll das noch hinführen?
sappelkopp 27.09.2011
2. Viel Lärm um nichts...
...am Ende kann wieder nichts bewiesen werden, die Zeche zahlt der Verbraucher und die Politik freut sich über die eine oder andere Parteispende. Und was war sonst noch?
si_tacuisses 27.09.2011
3. Och ne, nicht schon wieder.
Zitat von sysopZum Schaden von Verbrauchern*sollen Gasversorger Preise abgesprochen haben: Unangemeldet haben*Ermittler Büros in ganz Europa*durchsucht. Die EU-Kommission verdächtigt die Unternehmen des wettbewerbswidrigen Verhaltens. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,788719,00.html
kann man Steuergelder nicht sinnvoller verbrennen ? Zuschüsse zu Formel 1 Rennen z.B sind doch besser angelegt. Oder Olympische Spiele Sparten Eiskunstlauf, Eistanz, Dressurreiten, und noch eine Menge anderer Massensportarten. Wir könnten auch Steuerfahneder europaweit einstellen. Mit einr fantastischen Renditegarantie übrigens. Ach ne, geht ja nach dem neuen Artenschutzbkommen mit der Schweiz nicht mehr.
savanne 27.09.2011
4. jetzt nicht
Zitat von si_tacuisseskann man Steuergelder nicht sinnvoller verbrennen ? Zuschüsse zu Formel 1 Rennen z.B sind doch besser angelegt. Oder Olympische Spiele Sparten Eiskunstlauf, Eistanz, Dressurreiten, und noch eine Menge anderer Massensportarten. Wir könnten auch Steuerfahneder europaweit einstellen. Mit einr fantastischen Renditegarantie übrigens. Ach ne, geht ja nach dem neuen Artenschutzbkommen mit der Schweiz nicht mehr.
Dies ist die einzig mögliche Art einen solchen "Nachrichten-Erguss" geistig zu verarbeiten. Na, jetzt sind ja wenigstens ein Dutzend Auswerter wieder für ein Jahr beschäftigt. Nur frage ich mich, ob Politik im Medienverbund nicht krampfhaft nach einer wirklich "großen Sau für die Dorfjagd sucht" um endlich von den anstehenden Eurothemen ablenken zu können. Die verzweifeln doch schon: keine anständige Katastrophe, keine Pandemie, kein 10tausend-Tote Attentat nichts, nada, niente, njet - noch nicht mal der iranische "Kampfzwerg" bringt was auf die Reihe. Die Mundwinkel unseres "Hosenanzugs" erreichen schon fast Teppichbodenhöhe. Schönen Gruß noch
calibrator 28.09.2011
5. Preisabsprache ?
Ja glaubt denn irgendjemand wirklich dass keine Preisabsprachen stattfinden nur weil keine Schriftstücke zu finden sind? Diese Konzerne sind grenzen u.- skrupellos gierig aber nicht so blöd irgendetwas herumliegen zu lassen.
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