Niedrige Inflation Reallöhne in Deutschland steigen

Trotz höherer Verbraucherpreise sind die Reallöhne in Deutschland gewachsen. Nach Abzug der Inflation konnten die Deutschen etwa 0,8 Prozent mehr Geld ausgeben als im Vorjahr.

Portemonnaie mit Euro-Münzen
DPA

Portemonnaie mit Euro-Münzen


Wegen der niedrigen Inflation ist die Kaufkraft der Deutschen das vierte Jahr in Folge gewchsen. Die Löhne sind im vergangenen Jahr nominal um 2,5 Prozent gestiegen. Abzüglich der Inflation von 1,8 Prozent blieb damit ein realer Zuwachs von gerundet knapp 0,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte. 2016 lag das Plus bei 1,8 Prozent.

Sollte die Inflation auch in diesem Jahr eher gedämpft bleiben, wie es viele Experten erwarten, dürfte die Kaufkraft der Bürger bei weiter steigenden Löhnen erneut anziehen.

Die Tarifparteien der Metall- und Elektroindustrie hatten sich jüngst auf Lohnerhöhungen in zwei Stufen geeinigt. Die Tariferhöhung beläuft sich auf 4,3 Prozent ab April sowie mehrere Pauschalen bei einer Laufzeit von 27 Monaten.

asc/dpa/Reuters



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