Wirtschaft


Rekordbonus: Porsche-Mitarbeiter bekommen 7600 Euro

Egal ob Küchenhilfe oder Ingenieur - 8500 Porsche-Mitarbeiter bekommen eine Sonderzahlung von je 7600 Euro. Auch die Beschäftigten anderer Autohersteller können sich auf einen ordentlichen Bonus freuen.

Die Porsche-Mitarbeiter werden mit einer satten Sonderzahlung für das erfolgreiche Geschäftsjahr belohnt. Vorstand und Gesamtbetriebsrat hätten sich auf eine Sonderzahlung von 7600 Euro pro Mitarbeiter geeinigt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit. Damit werde "die hohe Leistungs- und Einsatzbereitschaft der Belegschaft" gewürdigt.

Im Jahr 2011 erzielte der Sportwagenhersteller nach eigenen Angaben mit 118.868 verkauften Fahrzeugen einen neuen Auslieferungsrekord. Die Sonderzahlung werde an mehr als 8500 Tarifmitarbeiter ausgezahlt, die am oder vor dem 1. Januar 2011 in das Unternehmen eingetreten sind.

Der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller würdigte den "überdurchschnittlich hohen Einsatz" und die "Flexibilität" der Mitarbeiter. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Uwe Hück sagte, die "genial-intergalaktische Sonderzahlung" gehe an alle Mitarbeiter, "ob sie in der Küche arbeiten oder Ingenieure sind".

Auch andere Autoherstellern schütten deutlich höhere Bonuszahlungen als zuletzt: Daimler zahlt seinen deutschen Mitarbeiter mit Tarifvertrag 4100 Euro, ebenfalls ein Rekordwert. Die höchsten Prämien der Autoindustrie haben laut der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" die Beschäftigten von Audi zu erwarten. Nach einer Prämie von durchschnittlich 5.000 bis 6.000 Euro im vergangenen Jahr werde der diesjährige Bonus ein "gutes Stück höher ausfallen", sagte ein Audi-Sprecher der Zeitung.

Bei BMW, wo 2011 im Schnitt knapp 6.000 Euro Prämie pro Mitarbeiter gezahlt wurden, wird es voraussichtlich auch üppiger. BMW will im März die Geschäftszahlen vorlegen. Der Konzern hatte 2011 einen Absatzrekord erzielt.

cte/AFP/dapd

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insgesamt 4 Beiträge
marthaimschnee 29.02.2012
Pah! Direkt bei Porsche angestellte vielleicht. Nur dürften die bei dem gesamten Herstellungsprozeß eines Autos inzwinschen eine nicht mehr relevante Minderheit darstellen. Die ganzen Leiharbeiter und die bei den unzähligen [...]
Zitat von sysopPorsche-Mitarbeiter bekommen eine Sonderzahlung
Pah! Direkt bei Porsche angestellte vielleicht. Nur dürften die bei dem gesamten Herstellungsprozeß eines Autos inzwinschen eine nicht mehr relevante Minderheit darstellen. Die ganzen Leiharbeiter und die bei den unzähligen Dienstleistern beschäftigten Menschen, die inzwischen zu den billigstmöglichen Konditionen die wirkliche Arbeit machen, schauen in die Röhre - wie immer. Schließlich müssen die Gewinne irgendwo her kommen!
theodorheuss 29.02.2012
nicht sooo im Bilde, aber würde mal vermuten das das versteuert werden muß und das bei solchen Sonderprämien evtl. 50% an Steuern fällig werden. Dennoch ganz nett wenn man bummelig, aufs Jahr gerechnet 300,- Euro / Monat [...]
Zitat von sysopEgal ob Küchenhilfe oder Ingenieur - 8500 Porsche-Mitarbeiter bekommen eine Sonderzahlung von je 7600 Euro. Auch die Beschäftigten anderer Autohersteller können sich auf einen ordentlichen Bonus freuen. Rekordbonus: Porsche-Mitarbeiter bekommen 7600 Euro - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,818482,00.html)
nicht sooo im Bilde, aber würde mal vermuten das das versteuert werden muß und das bei solchen Sonderprämien evtl. 50% an Steuern fällig werden. Dennoch ganz nett wenn man bummelig, aufs Jahr gerechnet 300,- Euro / Monat Extra hat. Und tausendfach verdient! Ich gönne jedem Arbeiter jeden verdammten Cent den er bekommt, denn das sind die Menschen an den Fließbändern, den Produktionsstätten, den langweiligen Verwaltungsbüros mehr als "Wert"! Nur verkauft sich der Deutsche Arbeitnehmer zu schlecht!
singa 29.02.2012
Schon interessant was hier in Deutschland passiert. Da muß ein hochqualifizierter Professor bis zum Verfassungsgericht gehen weil er wie ein Trottel von Vater Staat bezahlt wird, auf der anderen Seite werden Hilfsarbeiter bei [...]
Schon interessant was hier in Deutschland passiert. Da muß ein hochqualifizierter Professor bis zum Verfassungsgericht gehen weil er wie ein Trottel von Vater Staat bezahlt wird, auf der anderen Seite werden Hilfsarbeiter bei Porsche, Daimler und Co. mit Geld zugeschüttet. Vor gut 2 Jahren mußte der Steuerzahler noch die Automobilindustrie retten. Hat die Automobilindustie Angst, sie würde keine Hilfsarbeiter mehr bekommen?! Schon fast so wie die Fraportmitarbeiter, die für eine Hilfstätigkeit knapp 100000€ fordern. Ich kenne persönlich promovierte Naturwissenschaftler die an einer angesehen Uni für knapp 1500€ netto arbeiten, natürlich nicht fest, sondern immer nur für ein paar Monate. Aber ich sage immer wider, es kommt nicht auf die Qualifikation an, sondern nur wo man arbeitet. P.S. Ob die Porschemitarbeiter in Bratislava ( Cayenne) auch die 7600€ erhalten?
topaz75 29.02.2012
Es heisst ArbeitsMARKT, weil da halt auch Angebot und Nachfrage gilt. Ein heiss begehrter Arbeitnehmer ist halt mehr "wert" als andere. Der zitierte Professor lehrt an einer Feld-Wald-und Wiesen FH in Hessen, das ist [...]
Zitat von singaSchon interessant was hier in Deutschland passiert. Da muß ein hochqualifizierter Professor bis zum Verfassungsgericht gehen weil er wie ein Trottel von Vater Staat bezahlt wird, auf der anderen Seite werden Hilfsarbeiter bei Porsche, Daimler und Co. mit Geld zugeschüttet. Vor gut 2 Jahren mußte der Steuerzahler noch die Automobilindustrie retten. Hat die Automobilindustie Angst, sie würde keine Hilfsarbeiter mehr bekommen?! Schon fast so wie die Fraportmitarbeiter, die für eine Hilfstätigkeit knapp 100000€ fordern. Ich kenne persönlich promovierte Naturwissenschaftler die an einer angesehen Uni für knapp 1500€ netto arbeiten, natürlich nicht fest, sondern immer nur für ein paar Monate. Aber ich sage immer wider, es kommt nicht auf die Qualifikation an, sondern nur wo man arbeitet. P.S. Ob die Porschemitarbeiter in Bratislava ( Cayenne) auch die 7600€ erhalten?
Es heisst ArbeitsMARKT, weil da halt auch Angebot und Nachfrage gilt. Ein heiss begehrter Arbeitnehmer ist halt mehr "wert" als andere. Der zitierte Professor lehrt an einer Feld-Wald-und Wiesen FH in Hessen, das ist halt nicht dasselbe wie bei einem Weltmarktfuehrer wie Porsche zu arbeiten. Und es hindert auch niemand einen Professor daran, sich die noetigen Skills zuzulegen, und sich bei Porsche zu bewerben.
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  • Mittwoch, 29.02.2012 – 17:35 Uhr
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