US-Waffenhersteller Remington rettet sich aus Insolvenz

Nach nur knapp zwei Monaten hat der US-Waffenhersteller Remington sein Insolvenzverfahren beendet. Unternehmenschef Acitelli sprach von "Morgen im Remington-Land".

Remington 870 Express 12-Shotgun
REUTERS

Remington 870 Express 12-Shotgun


Der US-Waffenhersteller Remington hat das Insolvenzverfahren verlassen. Der Chef des ältesten Waffenherstellers des Landes, Anthony Acitelli, gab den Abschluss einer Vereinbarung zum Abbau der Schulden bekannt.

Mehr als 775 Millionen Dollar wurden dabei in Aktien umgewandelt, zudem erhält das Unternehmen von sieben Banken neue Kredite in Höhe von insgesamt 193 Millionen Dollar. "Es ist Morgen im Remington-Land", teilte Acitelli mit.

Umsatzrückgang

Remington hatte Ende März Insolvenzschutz beantragt und dabei einen Umsatzrückgang im vergangenen Jahr beklagt. Mehrere US-Unternehmen und Einzelhändler haben nach den jüngsten Massakern den Verkauf von Schusswaffen beschränkt, darunter etwa Dick's Sporting Goods.

Remington sitzt in Madison, North Carolina, und ist mit rund 3500 Mitarbeitern einer der größten US-Hersteller von Munition und Schusswaffen. Seit 2007 gehört Remington der Beteiligungsgesellschaft Cerberus.

brt/Reuters



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