Tankstellenshops Rewe verkauft sein Obst auch bei Aral

Tankstellen entwickeln sich zu Supermärkten mit Spritversorgung. Jetzt weitet Aral sein Verkaufskonzept gemeinsam mit Rewe aus. Künftig gibt es neben Snacks auch Fleisch und Obst.

Aral-Tankstelle
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Deutschlands größte Tankstellenkette Aral und die Supermarktkette Rewe arbeiten zusammen: An bis zu 1000 Tankstellen werden in den nächsten Jahren Shops unter dem Namen Rewe ToGo eröffnet. Dort sollen die Tankstellenkunden nicht nur wie bisher üblich Kaffee, warme Snacks und Schokoriegel kaufen können. Neu ins Sortiment kommen frische Backwaren, frisches Fleisch, ganzes Obst, Gemüse und Konserven, teilten beide Unternehmen mit.

Bereits vor knapp zwei Jahren wurden zehn Testmärkte an Aral-Tankstellen eröffnet. Das neue Angebot habe zu deutlich höheren Umsätzen im Shopgeschäft geführt und neue Kundengruppen angelockt, hieß es. Nun solle das Modell schnell ausgebaut werden. Betrieben werden die Läden von Aral, Rewe übernimmt die Belieferung.

Noch in diesem Jahr will Aral an 50 Standorten Rewe-Shops eröffnen. Im kommenden Jahr sollen mehr als 200 weitere Stationen folgen. Bis 2021 sind 1000 solcher Mini-Supermärkte geplant. Diese sollen ein Angebot von rund 1200 Artikel führen und nicht nur Autofahrer, sondern auch Kunden aus der Nachbarschaft ansprechen.

Für die Tankstellenbetreiber ist das Shopgeschäft inzwischen von überragender Bedeutung. Durchschnittlich mehr als 60 Prozent des Einkommens der Aral-Tankstellenunternehmer stammen deren Angaben zufolge aus dem Shopgeschäft. Der Verkauf von Kraftstoffen und Autowäschen liefern dagegen nur jeweils rund 15 Prozent des Ertrages.

brt/dpa



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