Luxusmöbel-Hersteller Chinesen kaufen Rolf Benz

Rolf Benz ist künftig in chinesischem Besitz. Der bisherige Eigentümer Hüls verkauft den schwäbischen Luxussofa-Hersteller an den Konzern Jason Furniture.

Rolf-Benz-Showroom in Nagold
Rolf Benz/Karl Huber Fotodesign

Rolf-Benz-Showroom in Nagold


Der deutsche Luxusmöbel-Hersteller Rolf Benz kommt in chinesische Hände. Der bisherige Eigentümer des Polsterspezialisten, die Hüls-Gruppe aus Stadtlohn im Münsterland, bestätigte den Verkauf des baden-württembergischen Tochterunternehmens aus Nagold an den chinesischen Möbelhersteller Jason Furniture.

Dem "Schwarzwälder Boten" zufolge hatte die Hüls-Gruppe zuletzt mit fünf Bietern verhandelt. Rolf Benz habe mit Ausnahme eines Jahrs während der Finanzkrise stets Gewinne erwirtschaftet. Die Hüls-Gruppe als bisherige Eigentümerin sei jedoch selbst von der Krise der Möbelbranche betroffen und habe Rolf Benz deshalb verkauft.

Rolf-Benz-Chef Jürgen Mauß sieht laut dem Bericht in dem Eigentümerwechsel vor allem Chancen für das Unternehmen. Der Möbelhersteller mit bisher 450 Mitarbeitern werde internationaler, könne auf dem Asienmarkt stärker wachsen und auch sein Onlinegeschäft ausbauen. Die Produktion bleibe in Deutschland.

fdi/dpa

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