Rücktritt von Ferrari-Boss Montezemolo kassiert 27 Millionen Euro Abfindung

Er verlässt den Rennstall nicht mit leeren Händen: Der scheidende Ferrari-Präsident erhält fast 27 Millionen Euro Abfindung von Fiat.

Luca Di Montezemolo in Maranello: Rücktritt mit Millionen-Entschädigung
AP/dpa

Luca Di Montezemolo in Maranello: Rücktritt mit Millionen-Entschädigung


Mailand - Fiat versüßt den Rücktritt von Ferrari-Chef Luca di Montezemolo mit einer millionenschweren Summe: Das Unternehmen zahlt dem 67-Jährigen eine Entschädigung von insgesamt 26,95 Millionen Euro. Die Abfindung ist gesplittet: Die Summe setzt sich zusammen aus 13,71 Millionen Euro, was fünf Jahresgehältern entspricht. Dieses Geld wird über einen Zeitraum von 20 Jahren ausgezahlt.

Zusätzlich erhält di Montezemolo 13,25 Millionen Euro, damit er bis März 2017 bei keinem Konkurrenten der Fiat-Gruppe einsteigt. Nach einem internen Machtkampf und schlechten Leistungen seines Rennstalls hatte der Ferrari-Boss das Handtuch geworfen. Nach dem Rücktritt der Legende im Rennsport, steht Ferrari vor der Zerreißprobe. Noch am Samstag war der 67-Jährige beim Grand-Prix in Monza gewohnt selbstbewusst aufgetreten und hatte jegliche Rücktrittsgerüchte zurückgewiesen.

Mit Luca di Montezemolo hatte Ferrari in den Siebzigern Weltruhm erlangt: Er führte den Rennstall an die Spitze der Formel 1, in den 90ern tauschte er das Personal aus, holte sich Star-Pilot Michael Schumacher an Bord. Der Rest ist Geschichte.

daf/Reuters/AP

insgesamt 17 Beiträge
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aaronvogt125 10.09.2014
1.
Warum bekommt der eine Abfindung?? Ich denke er ist zurückgetreten, sollen sie gleich sagen dass er geflogen ist
bluraypower 10.09.2014
2. Was soll das?
Ich kündige morgen meinen Arbeitsplatz und möchte dann natürlich eine Abfindung haben! Unsinn? Das hier ist doch nichts anderes... Und bei der Summe fehlt mir wirklich jegliches Verständnis. Das muss doch für die Mitarbeiter wie Hohn sein solche Summen lesen zu müssen. Und das für einen RÜCKTRITT? Mir fehlen die Worte!
patrick6 10.09.2014
3. Ok, dafür...
...hätte ich das auch gemacht.
D0nJuAn 10.09.2014
4.
Sch***egal warum er die 27 Mio. verdient. der Mann hat über Jahrzehnte die Marke saniert und zu Erfolg geführt. das ist ein fünftel was manch CEO eines US Unternehmens verdient, welches Verluste schreibt. Man muss sowas auch erstmal hinkriegen!
lästerschwester1968 10.09.2014
5. Lieber Vorredner...
Das heißt nicht gefeuert, man hat sich einvernehmlich getrennt und um die andere Seite zu überzeugen, gab es monetäre Argumente, die es dem anderen einfacher machten die Fiat-Meinung zu akzeptieren. So einfach ist das.
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