Wegen Sanktionen Russischer Oligarch verklagt USA

Um Sanktionen gegen seine Firmen aufheben zu lassen, verklagt der russische Oligarch Oleg Deripaska die USA. Er sei ein Opfer der amerikanischen Russlandermittlungen.

Oleg Deripaska in Moskau 2017
REUTERS

Oleg Deripaska in Moskau 2017


Der russische Oligarch Oleg Deripaska hat die Vereinigten Staaten verklagt. Die US-Regierung habe mit den gegen seine Unternehmen verhängten Sanktionen ihre Rechte überschritten, heißt es in der eingereichten Klageschrift.

Die USA hatten Deripaska im April 2018 wegen seiner Verbindungen zu Russlands Präsident Wladimir Putin auf eine Sanktionsliste gesetzt. Deripaska klagte nun, er sei das "jüngste Opfer" der US-Ermittlungen zu einer möglichen Einmischung Russlands in die US-Politik. Aufgrund der Sanktionen habe er unter einer "umfassenden Zerstörung" seines Vermögens, seines Rufs und seiner wirtschaftlichen Existenz gelitten.

Die Sanktionen betrafen zunächst auch den Aluminiumkonzern Rusal sowie dessen Muttergesellschaft En+. Damit sie aufgehoben werden, hatte Deripaska Ende 2018 seinen Anteil an En+ deutlich reduziert. Washington hatte daraufhin im Januar die Sanktionen gegen Rusal und En + im Januar aufgehoben. Die Sanktionen gegen Deripaska selbst blieben aber in Kraft.

mal/Reuters/AP



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