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Energiekonzern: RWE soll neuen Chef bekommen

Ein neuer RWE-Chef fürs Alte: Laut einem Bericht wird Rolf Martin Schmitz neuer Chef der Atom- und Kohlesparte in dem aufgespaltenen Energiekonzern. Der bisherige Chef Peter Terium bekommt einen neuen Job.

RWE-Manager Schmitz (l) und Terium (r): Neuer fürs Alte, Alter fürs Neue Zur Großansicht
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RWE-Manager Schmitz (l) und Terium (r): Neuer fürs Alte, Alter fürs Neue

Die geplante Aufspaltung des angeschlagenen Energiekonzerns RWE Chart zeigen bringt offenbar auch eine Personalrochade mit sich: Rolf Martin Schmitz, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Essener Energieriesen, soll die AG künftig führen. Das berichtet die "Rheinische Post" und beruft sich dabei auf Informationen aus Kreisen des Aufsichtsrats.

Der bisherige RWE-Chef Peter Terium wird demnach die neue Gesellschaft leiten, in die RWE seine Sparten für Vertrieb, Netze und Ökostrom ausgliedert. Laut der Zeitung haben der Vorstand und der designierte Aufsichtsratschef Werner Brandt die Personalien abgesegnet. Eine RWE-Sprecherin erklärte am Freitagmorgen, der Konzern nehme zu Spekulationen nicht Stellung.

Nach Angaben des Blattes sind neben Terium und Schmitz noch weitere Personalentscheidungen für den geplanten Konzernumbau getroffen worden. Demnach wird Bernhard Günther, der derzeitige Finanzvorstand bei RWE, Finanzchef der neuen Gesellschaft.

Hildegard Müller - bisher Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) - soll dort als Vorstand für das Netzgeschäft zuständig sein, Uwe Tigges übernimmt in einer Doppelfunktion das Personalressort in beiden Gesellschaften.

RWE wird wegen der Folgen der Energiewende derzeit grundlegend umgebaut. Die erneuerbaren Energien sowie das Netz- und Vertriebsgeschäft werden dabei in einer neuen Tochter gebündelt und voraussichtlich Ende 2016 an die Börse gebracht.

ade/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
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1. Warum holt man nicht...
mundusvultdecipi 05.02.2016
..Jürgen Grossmann("Photovoltaik in D ist so sinnvoll wie Ananas züchten in Alaska")zurück.der Versager hat RWE ja in den Abgrund gerissen,nun könnte er seine Schuld tilgen.Ne,besser doch nicht!
2.
ir² 05.02.2016
Die Verstaatlichung steht an. Die Kraftwerke rechnen sich nicht mehr, aber die Bundesnetzagentur stuft sie als systemrelevant ein und verbietet die Stilllegung. Der erzwungene Weiterbetrieb muss dann aus öffentlichen Mitteln sichergestellt werden (Kapazitätsmarkt) und die Kosten dafür (neben den steigenden EE-Kosten) trägt natürlich der Stromkunde. Aber der verdient es nicht besser, er hat ja laut nach der "Eergiewende" gerufen....
3. Ich weiß nicht,...
apst 05.02.2016
Zitat von mundusvultdecipi..Jürgen Grossmann("Photovoltaik in D ist so sinnvoll wie Ananas züchten in Alaska")zurück.der Versager hat RWE ja in den Abgrund gerissen,nun könnte er seine Schuld tilgen.Ne,besser doch nicht!
...was an der Aussage falsch sein sollte. Die Technik hat sich bis heute nicht verbessert und damit bleibt PV so sinnvoll wie Ananaszüchten in Alaska. Nur weil der Staat (bzw. die Kunden) hohe Preise dafür zahlt, muss das Ganze nicht sinnvoll sein.
4. der Aufsichtsrat muss doch an die Aktionäre denken
asasse 05.02.2016
Zitat von mundusvultdecipi..Jürgen Grossmann("Photovoltaik in D ist so sinnvoll wie Ananas züchten in Alaska")zurück.der Versager hat RWE ja in den Abgrund gerissen,nun könnte er seine Schuld tilgen.Ne,besser doch nicht!
Nee, der Aufsichtsrat von RWE würde sich doch haftbar machen, wenn er den Verursacher der existenziellen Krise zurück holen würde. Hat doch inzwischen jeder begriffen, dass ideologisches Festhalten an der Atomenergie existenzielle Riskien birgt. Die Frage ist eher: wann gelingt es RWE sich aus den riskanten Geschäftsfeldern zurückzuziehen, die von der Mehrheit der potentiellen Kunden abgelehnt wird.
5.
spiegelleser987 05.02.2016
Zitat von ir²Die Verstaatlichung steht an. Die Kraftwerke rechnen sich nicht mehr, aber die Bundesnetzagentur stuft sie als systemrelevant ein und verbietet die Stilllegung. Der erzwungene Weiterbetrieb muss dann aus öffentlichen Mitteln sichergestellt werden (Kapazitätsmarkt) und die Kosten dafür (neben den steigenden EE-Kosten) trägt natürlich der Stromkunde. Aber der verdient es nicht besser, er hat ja laut nach der "Eergiewende" gerufen....
... egal ob staatlich oder nicht. Es bezahlt immer der Normalbürger über Stromkosten oder Zusatzsteuern. Bezahlen muss er trotzdem.
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