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Passagierzahlen 2015: Ryanair und Easyjet gewinnen, Air Berlin verliert

Ryanair und Easyjet: Erfolgreiche Billigflieger Zur Großansicht
AFP

Ryanair und Easyjet: Erfolgreiche Billigflieger

Zweiteilung auf dem europäischen Luftfahrtmarkt: Während die Billigflieger Ryanair und Easyjet Jubelmeldungen verkünden, gehen die Passagierzahlen bei Air Berlin zurück - das vierte Jahr in Folge.

Die Billigfluggesellschaften Ryanair und Easyjet haben ihre Passagierzahlen im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Ryanair verzeichnete einen Zuwachs um 17 Prozent und überschritt die Grenze von 100 Millionen beförderten Passagieren, wie das irische Unternehmen am Donnerstag stolz bekannt gab.

Mit 101,4 Millionen Passagieren ist Ryanair Chart zeigen demnach die erste Fluggesellschaft überhaupt, die auf internationalen Flügen mehr als 100 Millionen Menschen innerhalb eines Kalenderjahres beförderte.

Der britische Konkurrent Easyjet Chart zeigen brachte es auf einen Zuwachs von 6,9 Prozent und 69,8 Millionen Passagiere, wie das Unternehmen ebenfalls mitteilte. Easyjet hatte das Geschäftsjahr zwischen Oktober 2014 und September 2015 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen.

Deutlich schlechter läuft es für die Konkurrenz aus Deutschland: Air Berlin Chart zeigen hat auch im vergangenen Jahr wieder weniger Passagiere befördert. Nach Unternehmensangaben ging die Zahl um 4,6 Prozent auf 30,2 Millionen zurück. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 beförderte die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft noch 35,3 Millionen Gäste.

Air Berlin streicht seit Jahren weniger rentable Strecken, um mit einer besseren Auslastung wieder in die schwarzen Zahlen zu gelangen. Im vergangenen Jahr ging die Kapazität deshalb um 6,8 Prozent zurück - stärker als die Passagierzahlen. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen ist damit leicht gestiegen.

stk/dpa

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insgesamt 19 Beiträge
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1. Air Berlin
eckawol 07.01.2016
Air Berlin hat zunächst Lufthansa als der unmittelbare Marktkonkurrent gesehen. Das war und ist ein Trugschluss - die zur Zeit aus wirtschaftlichen Gründen notwendigen Flugplan-Kürzungen führen zwangsläufig zu einem Passagierrückgang.
2. Beispiel nehmen
tulius-rex 07.01.2016
RYANAIR fliegt pünktlich, sauber und freundlich. Wer auf Extras Wert legt kann gegen geringes Aufgeld Leistungen bestellen, wie Mahlzeit und Getränke, Platzwahl, bevorzugtes Einsteigen etc. Deshalb die günstige Kostenstruktur für alle übrigen Reisenden. Der innereuropäische Normalreisende (max. 4 1/2 Stunden zu den Kanaren) braucht das alles nicht, weil Pünktlichkeit, Sauberkeit und Freundlichkeit gewährleistet sind. Nicht umsonst steigen viele -auch mehr und mehr Geschäftsreisende- auf RYANAIR um.
3. Wo Herr Mehdorn war,
ziehenimbein 07.01.2016
sieht es danach immer etwas mau aus. Außer unserem Innenminister Herrn von der Misere, können ihm nicht viele das Wasser reichen.
4. Warum macht denn Ryanair...
damic 07.01.2016
...und easyjet Gewinne und Airberlin Verlust? Sicher nicht weil Mehdorn den Karren der AB allein in den Dreck gefahren hat, sondern weil Sie z.b. In Deutschland auf eigentlich überflüssigen Regionalairports staatlich subventioniert schön billig operieren können. Die Verluste von über 1 mrd euro der deutschen Regionalairports ( nürnberg, memmingen, saarbrücken etc. etc. ) zahlt wer? Richtig,der Steuerzahler, der mal schnell " billig" wo auch himmer hinjettet...
5. Subventionsgewinner Ryanair
kuschl 07.01.2016
Wer Ryanair fliegt fliegt auf Kosten der Steuerzahler. Diese Airline knechtet Flughafenbetreiber und Angestellte. Airports, die nur durch politische Fehlentscheidungen betrieben werden, sind bereit unter Preis abzufertigen und Beute von Ryanair. Wer die Arbeitsbedingungen bei dieser Airline kennt, weiß, daß die Angestellten am Rande des Arbeitsrechtes arbeiten müssen. Ich meide diese Airline konsequent.
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