Salmonellenverdacht Netto-Lieferant Gelderland ruft Schinkenwürfel zurück

Rückrufaktion: Die Kontrolleure des Emmericher Lebensmittelherstellers Gelderland haben Salmonellen in ihrem Katenschinken festgestellt. Weil das Problem schnell entdeckt wurde, hält sich der Schaden in Grenzen.


Eine schnelle Reaktion hat dem Lebensmittelhersteller Gelderland aus dem niederrheinischen Emmerich möglicherweise viel Geld erspart. Am Dienstagmorgen hatte die interne Kontrolle eine mögliche Salmonellenbelastung entdeckt. Betroffen ist der Katenschinken der Firma Hofmaier mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 01.09.2017 und 08.09.2017. Die Chargennummer lautet 419941, teilte Gelderland am Dienstagabend mit.

Im Rahmen des Qualitätssicherungsprozesses, schildert Sprecherin Stephanie Kaeding der "NRZ", seien die Salmonellen aufgefallen: "Wir haben am Dienstag sofort unsere Kunden informiert. Zum Glück ging es nur um kleine Mengen im regionalen Vertrieb. Wir konnten die Lieferung gut eingrenzen. Ein Großteil der Ware lag noch im Lager bei Netto."

Der Schaden lässt sich derzeit noch nicht genau beziffern. Die betroffenen Bereiche müssen gereinigt und desinfiziert werden. Die Schinkenwürfel werden an Filialen des Discounters Netto in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland geliefert. Kunden könnten zurückgerufene Produkte zurückgeben - ein Kassenbon wird nicht verlangt.

mik



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