Von Florian Diekmann
Hamburg - Schlecker ist pleite, sieht sich aber noch lange nicht am Ende. Am Montag hat das Unternehmen die Ankündigung vom vergangenen Freitag wahrgemacht und beim Amtsgericht Ulm die Insolvenz beantragt. "Ziel ist der Erhalt des Unternehmens und somit eines großen Teils des Filialnetzes und damit auch der Arbeitsplätze", teilte Schlecker mit. Inzwischen hat das Gericht den renommierten Neu-Ulmer Anwalt Arndt Geiwitz zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Damit beginnt für die Drogeriekette eine ungewisse Zukunft - mit offenen Fragen bei Kunden, Gläubigern und Mitarbeitern. Wer entscheidet, ob die alte Spitzenmannschaft das Unternehmen weiter führen darf - wie von Anton Schlecker offenbar erhofft? Wie kann die Insolvenz helfen, Schlecker wieder profitabel zu machen? Droht Anton Schlecker sein gesamtes Vermögen zu verlieren? Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Schlecker-Pleite.
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