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Spanische Großbank: Santander-Präsident Emilio Botín ist tot

Emilio Botín (Archivbild): Enkel, Vater, Sohn, Bruder und Neffe von Bankern Zur Großansicht
Getty Images

Emilio Botín (Archivbild): Enkel, Vater, Sohn, Bruder und Neffe von Bankern

Er war der Patriarch von Spaniens bekanntester Bankiersfamilie: Emilio Botín trug maßgeblich dazu bei, dass die Banco Santander zur größten Bank der Eurozone aufstieg. Jetzt ist er im Alter von 79 Jahren gestorben.

Madrid - Er galt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in Spaniens Wirtschaftskreisen: Der Ökonom Emilio Botín war seit 1986 Chef der Banco Santander, sein Urgroßvater hatte das Haus im Jahr 1857 mitgegründet.

Die spanische Tageszeitung "El País" ehrt Botín zudem als Vater, Sohn, Bruder und Neffen von Bankern. Seit seinem Eintritt in die Bank im Alter von 24 Jahren widmete er sein Leben dem Finanzinstitut. 2007 änderte er die Satzung der Bank, um nicht im Alter von 72 Jahren in den Ruhestand gehen zu müssen, schreibt "El País". Unter seiner Führung als Präsident stieg die Banco Santander zur nach Börsenwert größten Bank der Eurozone auf.

Wie die Bank am Mittwoch in einer Mitteilung an die Finanzaufsicht CNMV in Madrid bekanntgab, ist Botín am Dienstag gestorben. Er sei einem Herzinfarkt erlegen, den er Dienstagabend in seinem Haus in der spanischen Hauptstadt erlitten habe.

Die Aktien der Bank fielen infolge der Mitteilung um zwei Prozent. Der Aufsichtsrat werde noch heute über Botíns Nachfolge beraten, teilte das Institut weiter mit. Als Kandidatin für den Posten wird seine Tochter Ana gehandelt, entsprechende Gerüchte wollte die Bank aber nicht kommentieren. Ana Botín ist derzeit Chefin der britischen Santander-Tochter.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verdichten sich derweil offenbar die Hinweise darauf, dass Botíns Tochter das Ruder übernimmt. Insidern zufolge soll der Aufsichtsrat der Banco Santander die Personalie angeblich einstimmig abgesegnet haben.

bos/dpa/Reuters

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lequick 10.09.2014
Santander...einer der größten und gefräßigsten Raubritter unter den Banken. Und das will heutzutage schon was heißen. Habe erlebt wie Santander vierköpfigen Familien die behauptet haben von € 50,- in der Woche leben zu können Kredite bewilligt hat wo andere Banken schon längst ausgestiegen sind.
2. Ordentliche Bank
juanth 10.09.2014
Ich erlebe seit 30 Jahren jeden Tag, dass die Santander umsichtig ihre Geschaefte macht, keine Skandale, keine Rettung, kein Risiko. Haetten alle Finanzinstitute so gearbeitet, haette es keine Finanzkrise gegeben. Ein Waisenknabe und Wohltaeter ist die Santander natuerlich nicht, Banken sind es nie und koennen es wohl auch nicht sein, aber vernuenftig ist bdoch schon eine ganze Menge.
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