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Schärfere Regulierung 50-Milliarden-Rechnung schockiert deutsche Banken

Bankenviertel in Frankfurt am Main: Bundesbank rechnet mit erheblichem KapitalbedarfZur Großansicht
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Bankenviertel in Frankfurt am Main: Bundesbank rechnet mit erheblichem Kapitalbedarf

Die schärfere Regulierung der Finanzmärkte wird für die deutschen Banken deutlich teurer als gedacht. Nach neuen Berechnungen der Bundesbank müssen die Institute 50 Milliarden Euro zusätzliches Eigenkapital bilden.

Hamburg - Erstmals gibt es konkrete Zahlen, wie teuer die schärfere Finanzregulierung für die deutschen Banken wirklich wird. Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret sagte dem "manager magazin", dass die Institute wegen "Basel III" in den nächsten Jahren 50 Milliarden Euro an hartem Kernkapital zusätzlich aufbringen müssen.

Unter "Basel III" werden neue Regeln verstanden, nach denen die Banken größere Kapitalpuffer zum Schutz vor Notsituationen bilden müssen (siehe Infobox in der linken Spalte). Dabei werden vor allem höhere Anforderungen daran angelegt, was als Eigenkapital bezeichnet werden darf. Die G20 haben die Regeln vergangene Woche auf ihrem Gipfel in Seoul verabschiedet.

Die neue Milliardenbelastung ergibt sich aus Simulationen der Bundesbank im Rahmen des diesjährigen Finanzstabilitätsberichts, der am 25. November veröffentlicht wird. Ein Teil des zusätzlich nötigen Eigenkapitals könne wahrscheinlich durch einbehaltene Gewinne aufgebracht werden, sagte Dombret, "aber auch externe Kapitalmaßnahmen werden erforderlich sein".

"Es gibt keinen Grund zur Entwarnung"

Im ersten Interview seit seinem Wechsel in den Vorstand der Bundesbank warnte der frühere Investmentbanker davor, die Finanzkrise frühzeitig abzuhaken: "Wir sind im vierten Jahr der Krise. Es gibt keinen Grund zur Entwarnung."

Die schwierige Haushaltslage vieler Industriestaaten stelle eine erhebliche Belastung für die Stabilität des Finanzsystems dar. Außerdem funktioniere der Interbankenmarkt noch immer nicht in vollem Maße; eine Reihe von Banken sei nach wie vor darauf angewiesen, dass ihnen die Notenbanken Liquidität zur Verfügung stellen.

Die anhaltend niedrigen Zinsen im Euro-Raum brächten zugleich neue Risiken für die Finanzstabilität mit sich, sagte Dombret: "Wir müssen sehr genau schauen, wo sich neue Blasen entwickeln können und welche Risiken bei den regulierten Finanzinstituten, aber gerade auch im sogenannten Schattenbankensystem, liegen."

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insgesamt 30 Beiträge
Ghost12 18.11.2010
Wer hat diese "schärfere Regulierung" geschrieben? http://de.wikipedia.org/wiki/Basel_III Die BIS, Mutter der Zentralbanken und Patronin der Investmentbanken. "Schockiert" sollten nur noch die Bürger [...]
Zitat von sysopDie*schärfere Regulierung der Finanzmärkte*wird für die deutschen Banken*deutlich teurer als gedacht.*Nach neuen Berechnungen der Bundesbank müssen die Institute*50 Milliarden Euro zusätzliches Eigenkapital*bilden.
Wer hat diese "schärfere Regulierung" geschrieben? http://de.wikipedia.org/wiki/Basel_III Die BIS, Mutter der Zentralbanken und Patronin der Investmentbanken. "Schockiert" sollten nur noch die Bürger sein.
DrStrang3love 18.11.2010
Diese 50 Milliardchen schockieren die Banken? Angesichts des beim letzten Crash verursachten finanziellen Schadens in vielfacher Höhe davon ist das immer noch kaum mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Diese 50 Milliardchen schockieren die Banken? Angesichts des beim letzten Crash verursachten finanziellen Schadens in vielfacher Höhe davon ist das immer noch kaum mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
vHayekFan 18.11.2010
Wieso schockiert das die deutschen Banken? Haben die vorher nicht selbst nachgerechnet? Haben die teueren *Toptalente* ihre simpelste Hausaufgabe nicht hinbekommen? Und jetzt brauchen sie Jahre und das ist immer noch zu [...]
Wieso schockiert das die deutschen Banken? Haben die vorher nicht selbst nachgerechnet? Haben die teueren *Toptalente* ihre simpelste Hausaufgabe nicht hinbekommen? Und jetzt brauchen sie Jahre und das ist immer noch zu schnell, ausgerechnet diejenigen, die ständig demokratisch legitimierten Regierungen Trägheit vorwerfen, oberlehrerhafte Vorträge halten und gelegentlich auch mal zur Epressung greifen? Ich finde man sollte ihnen nicht Jahre geben, sondern so wie sie es selbst gerne machen, bis morgen früh, wenn die Börse in Tokio aufmacht.
Clawog 18.11.2010
Diese Erhöhung ist sehr gut. Jetzt kann man sie auch besteueren, so wie die Renten jetzt besteuert werden. Das ist gut für die Euro Stabilität. Sollten noch mehr Staaten pleite gehen, können die schuldigen und bösen Deutschen sie [...]
Diese Erhöhung ist sehr gut. Jetzt kann man sie auch besteueren, so wie die Renten jetzt besteuert werden. Das ist gut für die Euro Stabilität. Sollten noch mehr Staaten pleite gehen, können die schuldigen und bösen Deutschen sie leichter retten. Auch die EU Bürokraten brauchen sich um ihre "Hungerlöhne" nicht zu fürchten.
kdshp 18.11.2010
Hallo, ach jetzt regt man sich über "peanuts" bei den banken auf?! Zeigt mir das die im grunde drüber lachen denn dieses 50mrd sind für die ein klacks was die wohl was ärgert das geld zum zocken fehlt.
Zitat von sysopDie*schärfere Regulierung der Finanzmärkte*wird für die deutschen Banken*deutlich teurer als gedacht.*Nach neuen Berechnungen der Bundesbank müssen die Institute*50 Milliarden Euro zusätzliches Eigenkapital*bilden. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,729803,00.html
Hallo, ach jetzt regt man sich über "peanuts" bei den banken auf?! Zeigt mir das die im grunde drüber lachen denn dieses 50mrd sind für die ein klacks was die wohl was ärgert das geld zum zocken fehlt.
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Was "Basel III" für Kreditbranche und Verbraucher bedeutet
Die Finanzkrise hat Banken weltweit ins Wanken gebracht. Aufseher und Notenbanken beschlossen nun neue Regeln, welche die Finanzwelt künftig krisenfester machen sollen. Das Regelwerk trägt den Namen "Basel III". Indirekt werden die neuen Regeln auch Folgen für Bankkunden haben.






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