Schifffahrt Erck Rickmers verkauft Unternehmensteile

Der Reedereikonzern Zeaborn hat von Erck Rickmers die Unternehmensteile Schiffsmanagement sowie eine Schiffsmakler-Firma gekauft. 3000 Menschen arbeiten dort.

Erck Rickmers
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Erck Rickmers


Das Bremer Schifffahrtsunternehmen Zeaborn übernimmt von dem Hamburger Kaufmann Erck Rickmers die Sparte Schiffsmanagement und eine Schiffsmakler-Firma. Die rund 3000 Mitarbeiter - davon 200 an Land - würden übernommen, teilten die beiden Unternehmen mit.

Zeaborn, hinter dem der Bremer Kaufmann Kurt Zech steht, hatte 2017 bereits die insolvente Reederei Rickmers übernommen. Sie gehörte Bertram Rickmers, dem Bruder von Erck Rickmers. Zwischen beiden Unternehmen besteht jedoch keine Verbindung.

Museumsschiff Rickmer Rickmers
AFP

Museumsschiff Rickmer Rickmers

Zech und seine Partner wollen die erst 2013 gegründete Zeaborn-Gruppe zu einem integriertem, weltweit agierenden Schifffahrtsunternehmen in der Linien- und Trampschifffahrt ausbauen. Durch die Übernahme managt Zeaborn nun mehr als 165 Schiffe und beschäftigt 360 Mitarbeiter an Land und 5000 auf See.

Die Führung der bislang Erck Rickmers gehörenden Unternehmen soll den Angaben zufolge nicht ausgetauscht werden. Der Sitz von E.R. Schifffahrt und dem Schiffsmakler Harper Petersen & Co bleibe in Hamburg. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Vertraulichkeit vereinbart.

Für die Unternehmensgruppe von Erck Rickmers soll der Verkauf des Schiffsmanagements kein Abschied von der Schifffahrt sein. Mit 34 eigenen und gemeinsam mit Investoren finanzierten Schiffen bleibe die Gruppe in erheblichem Umfang in der maritimen Wirtschaft engagiert.

apr/dpa-AFX



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