Wirtschaft


Schiffs-TÜV: Germanischer Lloyd plant Fusion mit norwegischem Konkurrenten

Die Schiffsgutachter Germanischer Lloyd und DNV stehen vor einem Zusammenschluss. Ein Sprecher des deutschen Unternehmens bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Hamburger Abendblatts". Hintergrund ist die Krise der Branche, die Schifffahrt leidet unter teurem Treibstoff und Überkapazitäten.

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AFP

Hamburg - Der traditionsreiche deutsche Schiffsklassifizierer Germanischer Lloyd (GL) plant eine Fusion mit dem norwegischen Konkurrenten DNV. Ein Firmensprecher bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht des "Hamburger Abendblatts". Hintergrund ist die angespannte Situation der weltweiten Schifffahrt als Hauptauftraggeber.

Schiffsklassifizierer sind eine Art TÜV für Schiffe. Ihre Ingenieure prüfen im Auftrag der Reeder regelmäßig, ob Frachter oder Tanker noch sicher und seetüchtig sind. In jüngerer Zeit überwachen die Gesellschaften auch andere Großprojekte, etwa Kraftwerke oder Windräder.

Der Germanische Lloyd mit 6900 Mitarbeitern gehört dem Hamburger Milliardär und Tchibo-Erben Günter Herz und mehreren Verwandten. Dieser hatte das Unternehmen 2006 für 575 Millionen Euro übernommen.

Herz war früher Miteigentümer des Kaffee- und Handelskonzerns Tchibo. Er und seine Schwester Daniela hatten im Jahr 2003 nach jahrelangen Auseinandersetzungen ihre Anteile an die übrige Herz-Familie verkauft und waren mit vier Milliarden Euro abgefunden worden. 2005 stiegen Günter und Daniela Herz beim Sportartikelhersteller Puma ein und verkauften ihren Anteil nach einigen Jahren mit Gewinn.

cte/dapd

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insgesamt 4 Beiträge
rohanseat 20.12.2012
mehr als überfällig.Gerade diese beiden gesellschaften forschen und arbeiten an den gleichen projekten.-Da würden dann viele ideen und arbeiten schneller umgesetzt und das vorhandene potential sehr gut genutzt.Zum anderen kann [...]
mehr als überfällig.Gerade diese beiden gesellschaften forschen und arbeiten an den gleichen projekten.-Da würden dann viele ideen und arbeiten schneller umgesetzt und das vorhandene potential sehr gut genutzt.Zum anderen kann sich dadurch auch die qualität mehr durchsetzen.Zum vorteil der seefahrer und einer schnelleren bearbeitung von internationalen vereinbarungen sowie dem schwergewicht von einer statt zwei Class socci. bei den intern. vorschriften.
brux 20.12.2012
Na dann träumen Sie mal weiter. Der Artikel verschweigt, dass die Klassen heute viel mehr Geld mit der Technologieentwicklung als mit der Kontrolle machen. Sie sind es ja, die die technischen Normen entwickeln, deren [...]
Zitat von rohanseatmehr als überfällig.Gerade diese beiden gesellschaften forschen und arbeiten an den gleichen projekten.-Da würden dann viele ideen und arbeiten schneller umgesetzt und das vorhandene potential sehr gut genutzt.Zum anderen kann sich dadurch auch die qualität mehr durchsetzen.Zum vorteil der seefahrer und einer schnelleren bearbeitung von internationalen vereinbarungen sowie dem schwergewicht von einer statt zwei Class socci. bei den intern. vorschriften.
Na dann träumen Sie mal weiter. Der Artikel verschweigt, dass die Klassen heute viel mehr Geld mit der Technologieentwicklung als mit der Kontrolle machen. Sie sind es ja, die die technischen Normen entwickeln, deren Anwendung sie dann überprüfen. Und da wird's heikel: Die Klassen haben kein Interesse an der besten und günstigsten Lösung. Sie wollen Geld machen und komplizierte und sachfremde Vorschriften sind da einfach ideal. Leider machen es sich die Behörden gerne einfach und überlassen die Arbeit den Klassen, die manchmal sogar in internationalen Organisationen wie der IMO ganze Staaten (auch Deutschland) repräsentieren. Da kommt dann an Vorschriften das heraus, was der Klasse am meisten Geld bringt.
ekkehart-martin 20.12.2012
und das ist die NV allemal zusammentut ist das sicher ok. Muß ja nicht die RINA sein -:))
und das ist die NV allemal zusammentut ist das sicher ok. Muß ja nicht die RINA sein -:))
rohanseat 20.12.2012
Das ist ja genau was ich meine.sie arbeiten an dem selben project.-Das die sich damit geld verdienen ist klar.Selbst die erstellung von vorlagen von vorschriften für den schiffbau ist ihre sache von anfang an gewesen.Leider sind [...]
Das ist ja genau was ich meine.sie arbeiten an dem selben project.-Das die sich damit geld verdienen ist klar.Selbst die erstellung von vorlagen von vorschriften für den schiffbau ist ihre sache von anfang an gewesen.Leider sind die beiden DNV / GL nicht allein und auch klassen mit schlechtem ruf sind vertreten.Nicht umsonst suchen sich einige reeder klassen zu ihrem vorteil aus die weniger pingelich sind mit den vorschriften.Das habe ich als bauafsicht genug erlebt.Nur am ende ist es immer der kleinste nenner auf den sie sich einigen werden.Wenn klasse ges. dabei geld verdienen ok.-Hauptsache seeleute sind sicher unterwegs, soweit es möglich ist.-Ohne die arbeit der klasse ges. möchte ich nicht an bord eines schiffes gehen und damit über see fahren.Dafür habe ich während meiner fahrzeit zu viele alte dschauken gesehen.(auch seelenverkäufer genannt.)
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  • Donnerstag, 20.12.2012 – 11:36 Uhr
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