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Verdacht auf Absprachen im Edelmetallhandel: Schweiz ermittelt gegen Deutsche Bank

Haben sich Banken im Edelmetallhandel unerlaubt abgesprochen? Diesem Verdacht geht die Schweizer Wettbewerbskommission nach. Betroffen sind unter anderem die Deutsche Bank, UBS und Julius Bär.

Deutsche Bank in Frankfurt: Verdacht auf unerlaubte Absprachen Zur Großansicht
DPA

Deutsche Bank in Frankfurt: Verdacht auf unerlaubte Absprachen

Die Schweizer Wettbewerbskommission hat eine Untersuchung gegen eine Reihe von Großbanken wegen möglicher Absprachen im Handel mit Edelmetallen eingeleitet. Davon betroffen seien unter anderem die Schweizer Banken UBS und Julius Bär sowie die Deutsche Bank, teilte die Behörde mit.

Die Kommission verfügt demnach über Anhaltspunkte, dass unter den erwähnten Banken möglicherweise unzulässige Wettbewerbsabsprachen im Handel mit Edelmetallen getroffen wurden. Auch HSBC , Barclays , Morgan Stanley und die japanische Mitsui stehen unter Verdacht.

Ein Sprecher sagte, die Untersuchung dürfte 2016 oder 2017 abgeschlossen werden. Es besteht insbesondere der Verdacht, dass es zur Abstimmung von Preisen, namentlich von sogenannten Spreads, gekommen sei. Spreads bezeichnet die Differenz zwischen Bid- und Offer-Preis. Konkret gehe es um den Handel mit Gold, Silber, Platin und Palladium.

brk/dpa/Reuters

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