Absatzprobleme Exporteinbruch bei Schweizer Uhrenindustrie

Die Krise der Schweizer Uhrenindustrie hält an: Die Branche verkaufte im vergangenen Jahr so wenige Uhren wie seit 2009 nicht mehr.

Vacheron Constantin

Die Uhrenexporte aus der Schweiz sind im vergangenen Jahr eingebrochen. Grund sind nach Angaben des Uhrenverbandes die chinesischen Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung wie die Einführung einer Luxussteuer, der flaue Tourismus in Europa und der starke Schweizer Franken.

Im Jahr 2016 exportierte die Branche Uhren im Wert von 17 Milliarden Euro, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie mitteilte. Das seien rund 10 Prozent weniger als 2015.

Insgesamt rund 25 Millionen Uhren gingen demnach ins Ausland, so wenig wie seit 2009 nicht mehr. Vor allem Luxusuhren seien weniger gefragt gewesen.

"Aber die Talsohle dürfte überwunden sein", schrieb der Verband. Er geht davon aus, dass sich die Lage 2017 stabilisiert.

Viele Hersteller versuchen nun, mit besonders extremen Modellen aus dem Umsatztief zu kommen. Die spektakulärsten Uhren im Überblick:

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Schweizer Luxusuhren-Salon: Die spektakulärsten Modelle

hej/dpa-AFX



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