Südamerika-Geschäft Siemens plant Milliardeninvestition in Brasilien

Der Technologiekonzern Siemens will in Brasilien weiter wachsen. Bis zu eine Milliarde US-Dollar sollen in den kommenden fünf Jahren in das südamerikanische Schwellenland fließen - vor allem in den Energiesektor.


Rio de Janeiro - Siemens baut sein Geschäft in Brasilien aus: In den kommenden fünf Jahren werde das Unternehmen dort bis zu eine Milliarde US-Dollar (rund 800 Millionen Euro) investieren, teilte der Technologiekonzern am Mittwoch mit. Auf diese Weise soll der Umsatz in dem aufstrebenden Schwellenland in den nächsten fünf Jahren auf 4,4 Milliarden Euro gesteigert werden.

Schwerpunkte der Investitionen sind Fertigung und Dienstleistungen vor Ort sowie Forschung und Entwicklung, wie Vorstand Peter Solmssen am Mittwoch in Rio de Janeiro ankündigte. Die Investitionen erstrecken sich demnach über das gesamte Siemens-Portfolio, mit einem Schwerpunkt auf dem Energiemarkt.

Noch in diesem Jahr werde in Rio ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für die Öl- und Gasindustrie eröffnet, sagte Solmsssen. Ein Werk zum Bau von Hoch- und Niederspannungsmotoren und Generatoren für Binnenmarkt und Export werde der Planung nach 2014 eingeweiht.

In den vergangenen zehn Jahren investierte Siemens nach eigenen Angaben 700 Millionen Dollar in Brasilien. Im Geschäftsjahr 2011 beschäftigte der Konzern in dem südamerikanischen Land rund 10.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 2,8 Milliarden Dollar.

usp/Reuters/dpa

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dionysos91 24.05.2012
1. nur eine kleine frage
wie so wird eine investition einer firma wie siemens in einem deutschen nachrichtenmagazin in deutscher sprache zuerst in us dollar beziffert und dann in klammern in euro? der artikel befasst sich doch mit deutschem oder europäischen wirtschaftsinterressen in brasilien.
uezegei 24.05.2012
2.
Zitat von dionysos91wie so wird eine investition einer firma wie siemens in einem deutschen nachrichtenmagazin in deutscher sprache zuerst in us dollar beziffert und dann in klammern in euro? der artikel befasst sich doch mit deutschem oder europäischen wirtschaftsinterressen in brasilien.
Weil es keine eigener Artikel des Spiegels ist, sondern eine von einer Presseagentur zugekaufte Nachricht, in der ursprünglich der Betrag in USD angegeben wurde. Es werden die meisten globalen Investments eben in USD abgerechnet.
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