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Statussymbol: Deutsche zahlen für Smartphone im Schnitt 392 Euro

Smartphones sind den Deutschen lieb und teuer: 392 Euro zahlten Verbraucher 2015 im Schnitt für ein Wisch-Telefon. Die Preise haben deutlich angezogen.

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Corbis

Junge Leute mit Smartphones

Der Absatz von Smartphones steigt in Deutschland nicht mehr: Der Branchenverband GFU rechnet im laufenden Jahr mit rund 25 Millionen verkauften Geräten. Das wären etwa so viele wie im vergangenen Jahr. Schon 2015 hatte die Zahl der Smartphones nur noch um vier Prozent zugelegt, wobei allerdings der Durchschnittspreis nach oben ging.

Im Schnitt gaben die Konsumenten pro Smartphone 392 Euro und damit gut sieben Prozent mehr aus als im Jahr zuvor, berichtete der Verband. Der Umsatz in diesem Segment kletterte 2015 um 11,4 Prozent auf gut 9,8 Milliarden Euro. Ein Preiseinbruch durch asiatische Billig-Konkurrenz sei bislang nicht absehbar, sagte der GFU-Vorsitzende Hans-Joachim Kamp. Smartphones blieben ein Statussymbol.

Das Geschäft mit privat genutzten Telekommunikationsprodukten macht mit 10,2 Milliarden Euro (plus 10,1 Prozent) das größte Segment des gesamten Umsatzvolumens der Unterhaltungselektronik-Branche aus. Der Umsatz mit Personal Computern sackte um 8,2 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro ab, wobei Desktop-PC ein Minus von 20,9 Prozent verzeichneten. Auch der Markt mit Tablets ging um 11,8 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro Umsatz zurück.

Das Geschäft mit TV-Geräten war 2015 ebenfalls schwierig, hier gab es ein Minus von 10,9 Prozent auf vier Milliarden Euro Umsatz. Die Hersteller erhoffen sich nun von der bevorstehenden Fußball-EM einen positiven Effekt.

mmq/dpa

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