Tech-Investor kauft GM-Anteile Softbank steckt Milliarden in autonomes Fahren

Softbank plant eine erneute Investition: Künftig wollen sich die Japaner beim US-Autokonzern General Motors beteiligen.

Arbeiter vor dem Firmensitz in Tokio
REUTERS

Arbeiter vor dem Firmensitz in Tokio


Der japanische Tech-Konzern Softbank will in die Roboterwagen-Tochter Cruise von General Motors investieren. Der Autokonzern soll insgesamt 2,3 Milliarden US-Dollar erhalten, teilte Softbank mit. Cruise will bereits im kommenden Jahr sein erstes kommerzielles Robotertaxi-Angebot starten.

Nach der Transaktion sind die Japaner mit fast einem Fünftel an der GM-Tochter beteiligt. GM kündigte an, zusätzlich noch 1,1 Milliarden US-Dollar für das Geschäft aufzuwenden. Die GM-Aktie legte vorbörslich um fast zehn Prozent zu.

Cruise will ähnlich wie Tesla, die Alphabet-Tochter Waymo und auch Uber den Zukunftsmarkt für selbstfahrende Autos erschließen. GM wie auch Softbank wollen in die Sparte Cruise mindestens bis zum angepeilten Verkaufsstart von autonomen Wagen im kommenden Jahr Kapital investieren.

Der japanische Tech-Investor hat in den vergangenen Jahren immer wieder mit Großinvestitionen auf sich aufmerksam gemacht. Im Februar kündigte er etwa an, sich an der Swiss Re beteiligen zu wollen.

Der Fonds hält unter anderem Anteile von Fahrdienst-Vermittler Uber und Robotikunternehmen Boston Dynamics. Außerdem übernahm der Konzern kürzlich den britischen Chip- und Softwareentwickler ARM.

Lesen Sie hier mehr über das japanische Tech-Imperium.

eaz/dpa



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