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Sparprogramm Pharmariese Roche streicht 4800 Stellen

Roche-Hauptsitz in Basel: Rückschläge bei der Zulassung von MedikamentenZur Großansicht
REUTERS

Roche-Hauptsitz in Basel: Rückschläge bei der Zulassung von Medikamenten

Der Schweizer Pharmagigant Roche startet ein milliardenschweres Sparprogramm: Weltweit müssen 4800 Beschäftigte den Konzern verlassen. Hunderte andere müssen umziehen, weil das Unternehmen Standorte verlagert.

Zürich - Medikamente wurden nicht zugelassen, Staaten kürzen ihre Ausgaben im Gesundheitssystem - jetzt spart auch Roche Chart zeigen. Und zwar radikal. Der Schweizer Pharmakonzern will mit dem Programm "Operational Excellence" seine Kosten von 2012 an um 2,4 Milliarden Franken (1,8 Milliarden Euro) pro Jahr senken. Bereits im kommenden Geschäftsjahr will das Unternehmen nach eigenen Angaben vom Mittwoch 1,8 Milliarden Franken sparen.

Das geht vor allem auf Kosten der Beschäftigten: 4800 Stellen oder sechs Prozent der Belegschaft sollen abgebaut werden. Weitere Stellen werden konzernintern verlagert und an Drittunternehmen ausgelagert, so dass insgesamt 6300 Beschäftigte von den Maßnahmen betroffen sind.

Roche rechnet wegen Rückschlägen bei wichtigen Medikamenten und den staatlichen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen in den nächsten Jahren mit einer Wachstumsverlangsamung, wie Konzernchef Severin Schwan jüngst der Nachrichtenagentur Reuters gesagt hatte. Nach 2012 sollen dann neue Medikamente wieder für Schub sorgen.

Unterdessen bekräftigte Roche seine Jahresprognose. 2010 wird ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich im Konzern und im Pharmageschäft angestrebt - Währungseffekte und die stark schwankenden Verkäufe des Grippemittels Tamiflu herausgerechnet. Der bereinigte Gewinn je Genussschein und Inhaberaktie soll zweistellig zulegen. Analysten hatten ein Einsparpotential von zwei bis drei Milliarden Franken gesehen.

yes/Reuters

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insgesamt 2 Beiträge
flower power 17.11.2010
Jeder ist seines Glückes Schmied. Gerade heute in Zeiten von shareholder-value und strengen juristischen Hintergründen muss man sich auf lohnende Kerninhalte konzentrieren. Ein Schnitzel macht satt, zwei machen übersatt und [...]
Zitat von sysopDer Schweizer Pharmagigant Roche startet ein milliardenschweres Sparprogramm: Weltweit müssen 4800 Beschäftigte den Konzern verlassen. Hunderte andere müssen umziehen, weil das Unternehmen Standorte verlagert. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,729543,00.html
Jeder ist seines Glückes Schmied. Gerade heute in Zeiten von shareholder-value und strengen juristischen Hintergründen muss man sich auf lohnende Kerninhalte konzentrieren. Ein Schnitzel macht satt, zwei machen übersatt und bei 5 wird einem schlecht. Also eine kluge kaufmännisch logische Entscheidung, die man durchaus nachvollziehen kann. Mehrere Firmen sollten dem Beispiel folgen und sich auf die wirtschaftl. Vorgaben konzentrieren. Wachstum ist dann am Ende, wenn der Blumentopf zu klein ist.
atipic 17.11.2010
… aber die Aktionäre (lese Abzocker!) sind nicht zufrieden. Der Gewinn soll maximiert werden. Die Profitgier ist nicht nur in der Schweiz sondern auch in Deutschland grenzenlos. STEINZEITKAPITALISMUS eben!
… aber die Aktionäre (lese Abzocker!) sind nicht zufrieden. Der Gewinn soll maximiert werden. Die Profitgier ist nicht nur in der Schweiz sondern auch in Deutschland grenzenlos. STEINZEITKAPITALISMUS eben!
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Die größten Pharmakonzerne der Welt
Rang Unternehmen Umsatz (in Mrd. Dollar)
1 Pfizer 41,7
2 Novartis 36,7
3 Sanofi-Aventis 35,1
4 GlaxoSmithKline 34,3
5 AstraZeneca 33,2
6 Roche 31,3
7 Johnson & Johnson 26,9
8 Merck & Co. 25,0
9 Eli Lilly 19,6
10 Abbott 19,4
Quelle: IMS Health, Stand: 2009





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