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Balthasar1 04.02.2018
1. "Wahrheiten" wie Bambus im Wind
Dass die Wirtschaft ihre "Wahrheit" verbiegt - das können wir mit einem breiten Grinsen getrost als Schummelei abbuchen. Welche Werbung ist schon wahr. Weitaus schlimmer ist es jedoch, wenn die verschiedenen Regierungsstellen dem Volk verbogene Wahrheiten auftischen. Das ist dann nicht mehr zum Lachen. Das ist Betrug am Wähler und am Volk. Wo fängt die statistische "Fummelei" an und wann wird es zur großen Lüge. Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, heisst es lapidar. Mit eine der größten Lügen der letzten Jahre ist z.B. die Arbeitslosen-Statistik. Hier beginnt der politische Sumpf. Jaja. Wir haben uns daran gewöhnt. Keiner glaubt mehr diesen Zahlen. Aber genau hier beginnt das Problem. Welchen "Wahrheiten" kann und darf man Politikern dann noch glauben. Wie glaubhaft sind Politiker schlichtweg. Und dabei vergessen unsere "Volksvertreter", dass sie nicht nur von uns gewählt wurden, sondern dass wir sie über unsere Steuern bezahlen. Sie sollten "Dienstleister" am Volk sein. Stattdessen erfinden sie neue Wortkreationen, jonglieren mit Wörter und verschleiern und verdrehen dabei Fakten. Das Ende vom Lied ist für Viele und wird für noch mehr Bundesbürger sein: Warum sollen wir CDU- und SPD-Politikern mehr glauben als AfD-Rattenfängern. Warum sollen wir Zahlen und Statistiken dieser Politiker weniger vertrauen? Dabei sind vielen von ihnen noch plump, ungeschliffen und ziemlich durchschaubar. Schlimm wird es, wenn es ihnen gelingt, glaubhafter zu lügen als die Politiker unserer Alt-Parteien. Darüber sollten unsere Politiker möglichst schnell nachdenken - sonst wird die Zeit sie hinwegpusten.
OhMyGosh 04.02.2018
2.
Ein alter Hut. Im Grundstudium Sozialwissenschaften gab es mal einen Pflichtkurs "Empirische Sozialforschung". In diesem sollten wir unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach einen Fragebogen entwickeln und die Befragung dann auch selber durchführen. Die Umfrage erwies sich als so zeitintensiv, dass wir bald dazu übergingen, uns in bestimmte Personen hineinzuversetzen und die Bögen selber auszufüllen. Ich habe dann nach dem ersten Studienjahr mein Studienfach gewechselt...
RalfBukowski 04.02.2018
3. OMG, an Naivität ist das alles kaum zu überbeiten...
...das 'Fälschen' vom Umfragen haben wir - glaube ich - im 2. Semester BWL gelernt. Das war irgend so ein Semesterprojekt und da keiner aus der Arbeitsgruppe Lust hatte, sich in die Fußgängerzone zu stellen und irgendwelche Vollpfosten zu befragen, haben wir das eben selbst zu Hause gemacht. Das Ergebnis wurde sogar als besonders aussagekräftig gelobt. Sowas heute als "Neuigkeit" hochzukochen ist etwas sehr scheinheilig. Menschen, die veröffentlichte Umfrage-Ergebnisse heute für glaubwürdig halten, glauben auch an Osterhase und Weihnachtsmann. Selbst schuld.
mhuz 04.02.2018
4.
Was ist auf einmal los ? Dass Marktforschung, Statistik leicht zu Manipulieren ist, ist nichts Neues - ich traue nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe. Ich kann fragen " Würden sie lieber Schmutzwasser trinken oder Cola " Ich kann dann vermutlich schreiben, dass 90 % Cola trinken. Wer viele Listen auszufüllen hat, will auch mal fertig werden und das Ergebnis soll ja irgend wie plausibel sein. Vor Jahrzehnten kam raus, dass eine Untersuchung über Stickoxide ein Ergebnis rausbrachte, die gefälscht war, weil der Projektleiter/Professor Zeit sparen wollte und zur Sicherheit, hat er die Luft schlechter dargestellt als sie ist, weil sie so seiner Meinung die Schlamperei weniger hinterfragt wird. Warum das Thema jetzt, wenn das Problem so als ist ?
Badischer Revoluzzer 04.02.2018
5. Es ist zwar alles bekannt,
aber ich finde den Bericht gut und nützlich. Es muß uns immer wieder vor Augen gehalten werden, wie wir alle beschissen werden. UJnd wir sollte auch immer daran denken, wenn man uns etwas weismachen will.
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