New York - In den USA findet man sie in den meisten Einkaufszentren: Filialen der Kaufhauskette J.C. Penney. Doch die Geschäfte laufen schlecht für das Unternehmen, sein Kassenbestand fiel laut "Wall Street Journal" binnen eines Jahres von 1,5 Milliarden auf 930 Millionen Dollar.
Umso erfreuter dürfte J.C. Penney über einen prominenten neuen Teilhaber sein: George Soros erwarb 7,91 Prozent an der Kette, wie seine Fondsmanagementgesellschaft mitteilte. Die Aktie des Unternehmens stieg daraufhin um sieben Prozent.
J.C. Penney wurde seit 2011 vom früheren Apple
-Manager Ron Johnson geführt, der das Image des mehr als hundert Jahre alten Handelskonzerns modernisieren sollte. Johnson strich unter anderem die beliebten Verkaufsaktionen und Rabattcoupons und vergraulte damit Stammkunden, die Bekleidungskette machte schließlich eine Milliarde Dollar Verlust. Anfang April wurde Johnson entlassen und durch den früheren J.C.-Penney-Chef Myron Ullman ersetzt.
dab
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